Geheimdeal enthüllt: Gazprom soll Berliner Flughafen fertig bauen

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Geheimdeal enthüllt: Gasprom soll Berliner Flughafen fertig bauen | Sergei Karpukhin / Reuters
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Neue Hoffnung für BER: Nach den unzähligen Pannen und jahrelanger Verspätung soll jetzt Russland helfen, das Megaprojekt doch noch zu eröffnen. Und zwar im Handumdrehen. Laut Unterlagen, die Kreml-Greise der Huffington Post zugespielt haben, soll der Staatskonzern Gazprom die komplette Bauträgerschaft übernehmen.

Putin Sprecher Dmitrij Peskow bestätigte auf Anfrage die Pläne: "Die Deutschen mit all ihren Vorschriften tun sich ja leider schwer, so ein Großprojekt selbst über die Bühne zu bringen. Wir sind keine Schlaffis, wir werden das in einem Monat hinkriegen! Ganz ehrlich!“

Gerhard Schröder der laut den Kreml-Greisen den Deal in seiner Eigenschaft als Gazprom-Mitarbeiter eingefädelt hat, zeigte sich laut einer Aktennotiz zuversichtlich: "Wladi hat in Sotschi gezeigt – er kann das. Der lässt sich nicht von Arbeitszeit-Vorschriften und solchem Krimskrams abhalten. Da wird malocht, und zwar kräftig! Zur Not macht er halt auch mal ein paar Häuser platt. Ich übernehme den Aufsichtsrat. Und ich garantiere lupenreinen Brandschutz.“

Auf "russische Weise gelöst"


Den Angaben zufolge sollen die massiven Probleme mit den Feuerschutzbestimmungen, die wesentlich zu den jahrelangen Verzögerungen beigetragen haben, auf, so wörtlich "russische Weise" gelöst werden. Im Gespräch sind drei Varianten. Plan A: Die Brandschutz-Kontrolleure aus den deutschen Aufsichtsbehörden erhalten nach vorzeitige Abnahmen des Flughafens Abteilungsleiter-Posten bei Gazprom.

Plan B: Die Aufsichtsbeamten werden nach Sibirien versetzt und durch russische Kollegen ersetzt. Plan C: Der Flughafen wird rechtlich zur Außenstelle der russischen Botschaft erklärt, wäre damit exterritorial, und es fände kein deutsches Recht mehr Anwendung, sondern russisches Recht mitsamt russischen Brandschutzbestimmungen.

Der Altkanzler setzt sich der Aktennotiz zufolge für Plan C ein: "Die russischen Gesetze und Vorschriften sind vorbildlich, besser als bei uns, alles andere ist westliche Propaganda.“

"Wo wir bauen, brennt´s nicht“

"Wo wir bauen, brennt´s nicht“, versicherte Putin-Sprecher Peskow. Er bestätigte auch, dass parallel Gespräche laufen über eine Übernahme des Projekts "Stuttgart 2021“ durch das russische Innenministerium. Dessen Sonderpolizei-Truppe "OMON" sollte dann schnell und effektiv alle Proteste gegen den unterirdischen Bahnhof eindämmen.

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"Am letzten Sonntag bei den Demonstrationen in Moskau haben unsere Jungs gezeigt, dass sie mit ganz anderen Kalibern fertig werden als mit schwäbischen Fortschrittsbremsen“, versprach der Kreml-Sprecher: "Und wer Widerstand leistet, der kommt zu uns nach Russland, Nawalnij lässt grüßen“.

Der Oppositionsführer wurde diese Woche nach den Demonstrationen zu 15 Tagen Arrest verurteilt.

Mit den neuen Projekten werde nur die bereits bestehende Zusammenarbeit intensiviert, betonte Peskow. Er verwies darauf, dass die deutschen Gasspeicher, die bei Problemen mit Gasimporten die Versorgung Deutschlands mit dem Brennstoff insbesondere im Winter sicherstellen sollen, bereits zu einem großen Teil von Gazprom übernommen beziehungsweise kontrolliert werden. Zumindest dabei handelt es sich um einen Fakt – während der Rest dieser Meldung ein frei erfundener Aprilscherz ist.

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