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01/04/2017 08:25 CEST

Kino-Starts im April: Das sind die Film-Hits

Neue und alte Gesichter: In

Eine intergalaktische Heldentruppe auf gerade einmal zweiter Marvel-Mission? Da können die Recken von "Fast & Furious" nur müde lachen, immerhin gehen Vin Diesel und Konsorten im April bereits zum achten Mal auf rasante Verfolgungsjagd. Nachwuchshoffnung Miles Teller bekommt derweil in "Bleed For This" als Boxer aufs Maul, während Matthew McConaughey als Halbglatzen-Glücksritter Goldsuche betreibt. Und auch Hollywood-Rückkehrer Michael Keaton hat es in "The Founder" ein goldener Buchstabe angetan: das "M" in "McDonalds"!

"Fast & Furious 8", 13. April

Die unglaubliche Geschichte von Vinny Paz können Sie in diesem Buch nachlesen

Eigentlich wollen Dom (Vin Diesel) und Letty (Michelle Rodriguez) nur ihre Flitterwochen genießen. Das geht aber nur so lange gut, bis in Person der mysteriösen Cipher (Charlize Theron) eine Frau in sein Leben tritt, die ihn alsbald wieder zurück in die Welt des Verbrechens führt. Was seine rasante Mission rund um den Globus aber umso schwieriger macht, ist die Erkenntnis, dass sich in den eigenen Reihen ein Verräter tummelt...

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Einschätzung:

Was bleibt zur "Fast & Furious"-Reihe noch zu sagen? Gefühlt hat Vin Diesel seinem Namen schon alle Ehre gemacht, ist über jede Straße dieser Erde geheizt. Aber das actiongeladene Franchise erfreut sich nun einmal großer Beliebtheit, fährt mit jedem neuen Teil weitere Umsatzrekorde ein. Ohne jeden Zweifel wird auch der achte Teil wieder versuchen, die grellen Vorgänger in Bombast zu übertrumpfen. Einzig die Frage muss erlaubt sein, wie das überhaupt noch gehen soll? Zumal der Serie ohne Paul Walker, von dem sich der siebte Teil gebührend verabschiedet hat, definitiv etwas fehlen wird.

"Gold - Gier hat eine neue Farbe", 13. April

Der Kleinkriminelle Kenny Wells (Matthew McConaughey) hat genug von seinem mittellosen Dasein und strebt den ganz großen Coup an. Gemeinsam mit dem nicht minder zwielichtigen Geologen Michael Acosta begibt er sich daher auf eine riskante Reise in den menschenfeindlichen Dschungel Indonesiens. Dort, so die große Hoffnung von Wells, schlummert eine gigantische Goldader, die nur darauf wartet, von ihm gefunden zu werden. Und tatsächlich scheint der Glücksritter dort fündig zu werden...

Einschätzung:

Eine Abenteuerreise ins Unbekannte, dazu eine nicht alltägliche Story und mit McConaughey einen der derzeit besten Schauspieler der Traumfabrik - "Gold" verspricht auf den ersten Blick gute Kinounterhaltung. Zumal mit Stephen Gaghan ein Mann verantwortlich ist, der zwar selten auf dem Regiestuhl Platz nimmt, mit "Syriana" aber bereits bewiesen hat, dass er es kann.

"Bleed For This", 20. April

Der neue Film von Ben Younger erzählt die wahre, schier unglaubliche Geschichte des Boxers Vinny Paz, der Fans wie Widersachern unter seinem Spitznamen "The Pazmanian Devil" ein gefürchteter Begriff ist. Doch nach einem schweren Autounfall ist Vinnys Sportlerkarriere am Ende - möchte man meinen. Denn obwohl noch nicht einmal klar ist, ob er je wieder laufen können wird, will er so schnell wie möglich zurück in den Ring. Das Verrückte: er setzt seine vollmundige Ansage tatsächlich in die Tat um!

Einschätzung:

Mit seinem ersten Film "Whiplash" hat sich Miles Teller vom Nobody über Nacht zu einem der vielversprechendsten Jungschauspieler der Welt gemausert. Seither hechelt er diesem Ruf aber etwas hinterher, hat sich mit der schier grausigen Neuauflage des Comicfilms "Fantastic Four" nicht gerade einen Gefallen getan. Umso mehr sei ihm gegönnt, mit "Bleed For This" wieder an seinen Anfangserfolg anknüpfen zu können. Der körperliche Aufwand, sich in einen überzeugenden "Pazmanian Devil" zu verwandeln, ist jedenfalls ausgesprochen eindrucksvoll. Bleibt zu hoffen, dass es der Film ebenfalls ist. Genug Stoff dafür bietet die unglaubliche Geschichte des Stehaufmännchens jedenfalls.

"The Founder", 20. April

Als Vertreter für Milchshake-Mixer fristet Ray Kroc (Michael Keaton) in den 1950er Jahren ein erfolgloses Dasein. Zwar ist er ein regelrechter Verkaufs-Meister, vom amerikanischen Traum hat er sich aber dennoch fast verabschiedet. Dann allerdings lernt er die McDonald-Brüder kennen, die mit einer revolutionären Methode ihre Burger an den Mann bringen. Die Idee einer Schnellrestaurant-Kette lässt Kroc nicht mehr los. Doch ehe aus dem kleinen Business das heute bekannte Fast-Food-Imperium werden kann, muss sich der Vollblutverkäufer einer Widrigkeit nach der anderen stellen.

Einschätzung:

Jeder kennt ihn, jeder von uns hat sich in einem Anfall von Heißhunger dort schon eine (zumeist fettige) Speise geholt. Nur wie es die Fast-Food-Kette McDonalds zu weltweiter Beliebtheit schaffte, diese Erfolgsstory kennen die wenigsten Menschen. Eine gute Gelegenheit für Hollywood, diese Lehrstunde in einen unterhaltsamen Film mit Michael Keaton in der Hauptrolle auf die Leinwand zu bringen. Nicht zuletzt sehenswert, weil der Film eine interessante Zeitreise in die Welt vor Fastfood zeigt - etwas, das man sich heutzutage kaum noch vorstellen kann.

"Guardians Of The Galaxy Vol. 2", 27. April

Nachdem die ungewöhnliche Heldentruppe "Guardians Of The Galaxy" das Universum vor dem Bösewicht Ronan (Lee Pace) befreien konnte, gibt es nur eine kurze Verschnaufpause. Eine neue Bedrohung lässt sie bis an die Grenzen des Kosmos' reisen, und auch die Grenzen ihrer Fähigkeiten müssen die Recken um Peter Quill (Chris Pratt) ausloten, um das Böse zu besiegen. An ihrer Seite kämpfen sowohl alte Feinde, als auch gänzlich neue Verbündete. Einem Geheimnis muss sich der "Star-Lord" aber ganz alleine stellen: dem seiner Herkunft.

Einschätzung:

Die kunterbunte Truppe des Comic-Blockbusters sorgte im zusehends festgefahrenen Marvel-Universum für frischen Wind. Die Frage ist natürlich, um ihnen dieses Kunststück noch einmal gelingen wird. Die launigen Trailer zur "Guardians Of The Galaxy"-Fortsetzung haben jedenfalls schon viel Mut gemacht. Chris Pratt als großmäuliger Möchtegern-Held und Chris Cooper als zynischer Kampf-Waschbär Rocket sind ohnehin über jeden Zweifel erhaben. Einen ähnlichen Stellenwert wie seinen Vorgänger wird der Film aber nur schwer erreichen können.