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Trumps Ex-Sicherheitsberater Flynn ist zur Aussage bereit - unter einer Bedingung

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MICHAEL FLYNN
White House National Security Advisor Michael Flynn (C) arrives prior to a joint news conference between Canadian Prime Minister Justin Trudeau and U.S. President Donald Trump at the White House in Washington, U.S., February 13, 2017. REUTERS/Carlos Barria | Carlos Barria / Reuters
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  • Trumps ehemaliger Sicherheitsberater Michael Flynn soll bereit sein auszusagen
  • Es geht um Trumps Verbindungen zur russischen Regierung
  • Flynn fordert dafür aber Immunität

Der frühere Nationale Sicherheitsberater der USA, Michael Flynn, ist zu einer Aussage über angebliche Verbindungen von Gefolgsleuten Donald Trumps mit der russischen Regierung bereit.

Nach einem Bericht des "Wall Street Journal" verlangt er für sein Erscheinen vor den Geheimdienstausschüssen des Kongresses aber Immunität, also einen garantierten Schutz vor Strafverfolgung.

"General Flynn hat sicherlich eine Geschichte zu erzählen und er will sie auch gerne erzählen, wenn die Umstände es zulassen. Kein vernünftiger Mensch würde einer Befragung in diesem hoch politisierten Hexenverfolgungs-Umfeld zustimmen, wenn er sich davor nicht gegen unfaire Strafverfolgung absichern würde", sagte Robert Kelner, Flynns Anwalt.

Flynn wurde zum Rücktritt gezwungen

Das Weiße Haus hat sich bisher noch nicht geäußert.

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Flynn war im Februar als Sicherheitsberater gezwungen worden zurückzutreten, weil er noch vor Amtsantritt von US-Präsident Trump mit dem russischen Botschafter Gespräche über Sanktionen geführt und dies verheimlicht hatte.

Untersucht wird auch die Rolle von Trumps früherem Wahlkampfmanager Paul Manafort, dem Kontakte nach Russland und in die Ukraine nachgesagt werden.

Mit Material der dpa.

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(bp)