"Völlig unsinnig": SPD-Grande von Dohnanyi überrascht mit heftiger Schulz-Kritik

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Der ehemalige Hamburger Bürgermeister Klaus von Dohnanyi kritisiert die Europapolitik von Martin Schulz heftig. Seine Forderung nach mehr gemeinsamer europäischer Politik in Sozialfragen sei "völlig unsinnig".

"Schon als Parlamentspräsident habe Schulz den Zentralismus in Europa befürwortet“, sagte von Dohnanyi in der ARD-Sendung "Maischberger“.

Großbritannien macht ernst mit dem Brexit

Eigentlich sollte es in der Sendung um den Brexit gehen. Als erstes Mitglied in der Geschichte hat das Vereinigte Königreich am Mittwoch den Austritt aus der EU beantragt.

Zum Brexit sagte von Dohanyi aber nur, der 29. März sei "im Ganzen gesehen ein trauriger Tag". Auch wenn die Briten "im Grunde nie wirklich für Europa" gewesen seien. Sie hätten sich mehr als Freihändler denn als Partner in Europa verstanden.

Dann aber überraschte der ehemalige Hamburger Bürgermeister mit heftiger Kritik am Kanzlerkandidaten seiner eigenen Partei und dessen Europapolitik. Martin Schulz‘ Forderung nach mehr gemeinsamer europäischer Politik, nach mehr Zentralismus in Sozialfragen sei "völlig unsinnig", sagte die SPD-Ikone.

Warum er dieser Meinung ist, seht ihr oben im Video.

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(lp)