Der AfD laufen die Wähler davon - ein Drittel der Stimmen weg

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  • Die AfD fällt in einer Umfrage auf den niedrigsten Stand seit Beginn der Flüchtlingskrise
  • Zudem verringert sich der Abstand zwischen CDU und SPD weiter

In einer Umfrage fällt die AfD auf ihren niedrigsten Stand seit Beginn der Flüchtlingskrise. In der Befragung des Instituts für Demoskopie Allensbach im Auftrag der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" rutschen die Rechtspopulisten auf sieben Prozent ab.

Die AfD hat damit seit dem Januar, als noch 11,5 Prozent der Befragten für sie stimmen wollten, mehr als ein Drittel verloren. Dies ist der niedrigste Wert seit Oktober 2015.

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Damals war die AfD in den Umfragen innerhalb von einem Monat von 3,5 auf sieben Prozent gestiegen - weil sie als einzige Partei eine deutliche Gegenposition zur Flüchtlingspolitik der Bundeskanzlerin Angela Merkel einnahm.

Der Abstand zwischen Union und SPD hat sich weiter verringert. Die Union konnte in der Sonntagsfrage gegenüber dem Februar zwar einen Prozentpunkt hinzugewinnen und käme nun auf 34 Prozent der Stimmen, doch ist die Unterstützung für die SPD deutlich stärker gewachsen, von 30,5 auf 33 Prozent.

Die Linke kommt unverändert auf acht Prozent und würde so drittstärkste Kraft im Bundestag. Die Grünen und die FDP haben jeweils einen halben Prozentpunkt verloren und liegen nun bei 7,5 beziehungsweise 6,5 Prozent.

Die Umfrage wurde vom 6. bis zum 19. März, also noch vor der Wahl im Saarland, durchgeführt.

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(lp)

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