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So spart ihr mit grüner Technologie zu Hause viel Geld

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Verpasst eurem Zuhause eine grüne Verjüngungskur.

Im Jahr 2017 ist weniger wirklich mehr. Wir alle versuchen, unseren Energieverbrauch zurückzuschrauben – ein Zeichen, dass die Welt sich ändert.

Was könnte besser dazu passen als eine grüne Verjüngungskur? Ein durchschnittlicher Haushalt verbrauchte 2014 immerhin rund 4.000 kWh Strom und 12.400 kWh Gas, diese Zahlen errechnete das Energie- und Klimaamt von Großbritannien. Die Folgen sind eine spürbare Belastung für die Haushaltskasse: Laut der Organisation The Green Age zahlten die Haushalte jährlich mehr als 1.500 Euro allein für Strom und Gas. Für viele ist damit schon ein Nettogehalt weg.
Doch es gibt Möglichkeiten, gleichzeitig den Planeten zu retten und Geld zu sparen. Mit diesen Tipps gelingt es ganz einfach, den Verbrauch zu senken.

Auffangsysteme für Regenwasser

rainwater harvesting

Mit Regenwasser könnt ihr euren Frischwasserbedarf drastisch senken. Die Systeme dafür sind einfach, günstig und besonders in den warmen Sommermonaten sehr nützlich. Dafür werden Wassertanks an die Leitungen in eurem Haus angeschlossen. Bestens geeignet ist das gesammelte Wasser für die Bewässerung des Gartens. Dank des technologischen Fortschritts könnt ihr das Wasser im Haus nutzen, um die Toilette zu spülen und Kleidung zu waschen.

Schlauer spülen

clever flushing

Der größte Wasserverbraucher im Haushalt ist die Toilettenspülung – rund 30 Prozent der Wasserrechnung gehen auf ihr Konto. Das ist viel – doch mit einer Wassersparspülung wird es deutlich weniger. Der Organisation Waterwise zufolge verbrauchen herkömmliche Spülungen zwölf Liter pro Toilettengang. Bei den modernen Systemen sind es nur vier bis sechs Liter. Wer allerdings nicht das Geld hat, seine bestehende Sanitäranlage zu modernisieren, kann sie auch mit einem speziellen System nachrüsten, das viele Wasserwerke kostenlos anbieten. Diese Wassersparer werden in den Spülkasten eingesetzt und sparen pro Vorgang etwa einen Liter.

Die Kraft der Sonne

solar power

Fast jeder braucht täglich warmes Wasser. Dabei kann die Sonne helfen – mit einem Solarwassererhitzer. Der senkt nicht nur den CO2-Ausstoß eures Haushalts, sondern auch die Stromrechnung. Denn die Sonne scheint bekanntlich kostenlos. Die thermische Anlage kann auf das Dach gesetzt oder darin eingebaut werden. Die Wartungskosten sind äußerst gering, zudem funktioniert das System das ganze Jahr über.

Der clevere Zähler

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Nie wieder Stromrechnungen auf Schätzbasis: Nach und nach werden die klassischen Drehstromzähler durch sogenannte Smart Meter ausgetauscht, deren Stand sich oft auch bequem per App nachschauen lässt. Wenn ihr schon jetzt einen solchen Zähler installieren lasst, könnt ihr Energie und Geld sparen, indem ihr euren persönlichen Verbrauch genau nachvollzieht. Das macht es auch leichter, den Anbieter zu wechseln.

Die stummen Stromverbraucher

standby vampire power

Ihr bemerkt sie vielleicht nicht, aber sie sind da – und kosten stetig Geld: Geräte, die im Stand-by-Modus Strom verbrauchen. Einer Erhebung von Energy Saving Secrets zufolge gehen 15 Prozent des Stromverbrauchs im Haushalt für Geräte im Stand-by drauf. Das schlägt auch auf den CO2-Ausstoß durch. Die Lösung: intelligente Steckdosenleisten. Diese kontrollieren den Stromverbrauch der angeschlossenen Geräte. Sinkt der stark ab, weil das Gerät in Stand-by läuft, schaltet sich die Leiste ab – außer, andere Geräte an derselben Leiste sind noch in Betrieb. Genial.

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