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SPD-Vize Schäfer-Gümbel nach Niederlage im Saarland: "Schauen tiefenentspannt auf die kommenden Wahlen"

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  • SPD-Vize Thorsten Schäfer-Gümbel sieht in der Wahlniederlage im Saarland kein schlechtes Omen für die anstehenden Landtagswahlen
  • Das ganze Interview seht ihr im Video oben

SPD-Vize Thorsten Schäfer-Gümbel sieht in der Wahlniederlage im Saarland kein schlechtes Omen für die anstehenden Landtagswahlen in Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein.

"Das Ergebnis ist nicht repräsentativ für die Bundesrepublik", sagte Schäfer-Gümbel der Huffington Post in Berlin. Das Saarland sei wegen seiner Bevölkerungsstruktur schon immer ein "ganz eigenes" Bundesland gewesen. Die SPD werde deswegen "tiefenentspannt" auf die kommenden Wahlen blicken.

"Gute Parteitage reichen nicht aus, um am Ende Wahlerfolge zu erzielen"

Die SPD fuhr mit knapp 30 Prozent im Saarland ein für viele enttäuschendes Ergebnis ein. Erklärtes Ziel war, die CDU-geführte Große Koalition abzulösen und mit der Linken zu regieren. Die Euphorie um die Kanzlerkandidatur des SPD-Chefs Martin Schulz brachte die Sozialdemokraten in Schlagweite zu den Konservativen.

"Gute Parteitage reichen nicht aus, um am Ende Wahlerfolge zu erzielen", sagte Schäfer-Gümbel dazu. Kritik daran, dass die SPD im Wahlkampf auf das falsche Thema gesetzt haben könnte, wies er zurück. "Das Thema Gerechtigkeit wird unser Thema bleiben", sagte der SPD-Vize. Viele Zuschriften nach der Landtagswahl hätten ihm das verdeutlicht.

Das ganze Interview seht ihr im Video oben.

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(jg)