Diese Funktion hat der Knopf an der Unterseite der Ampelkästen

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Fußgänger kennen die gelben Kästen an Ampeln, mit denen das Grün-Signal angefordert werden muss. Doch die meisten Geräte haben eine Zusatzfunktion für Sehbehinderte.

Reine Blindenampeln mit Blindenzeichen geben ein Vibrationssignal, doch weiter verbreitet sind inzwischen die üblichen gelben Kästen. Sie geben ein Akustiksignal und haben an der Unterseite einen Knopf.

Langsamer Klopf- oder Tackerton

Blinden- und Sehbehindertenvereine erklären die Funktion so: Von weitem ist ein langsamer Klopf- oder Tackerton zu hören, der zum Ampelmast führt. Mit einem Knopfdruck auf der Unterseite des Kastens können sehbehinderte Menschen dann das Freigabesignal anfordern.

Das schnelle Piepen signalisiert, wenn die Ampel auf Grün schaltet, während der Taster selbst vibriert. Beide Signale passen sich mit ihrer Lautstärke an die Umgebung an.

Hilfsmittel für Blinde

Der Taster ist außerdem mit einem Pfeil versehen, der die Richtung der Straßenquerung anzeigt und weitere Informationen gibt:

Eine Halbkugel markiert beispielsweise, dass eine Verkehrsinsel überquert werden muss, eine Quer-Kerbe warnt vor Gleisen. Um die Ampel herum sind außerdem spezielle Bodenplatten angebracht, die mit dem Blindenstock ertastet werde können.

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(ame)