Witwe des toten HSV-Managers wendet sich mit emotionaler Botschaft an die Öffentlichkeit

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HAMBURG
Witwe des toten HSV-Managers wendet sich mit emotionaler Botschaft an die Öffentlichkeit | dpa
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  • Die Witwe des toten HSV-Managers hat sich mit einem Statement an die Öffentlichkeit gewandt
  • Es gebe keine passenden Worte für den Schmerz, den sie empfinde

Elf Wochen hat die Familie von Timo Kraus um den vermissten HSV-Manager gebangt. Seit Freitag ist klar: Timo Kraus ist tot. Die Hamburger Feuerwehr hat seine Leiche aus der Elbe geborgen.

Seine Witwe Corinna Kraus hat über den Fußballverein ihres Ehemanns ein Statement abgegeben, wie verschiedene Medien berichten.

"Es gibt keine passenden Worte für den Schmerz, den wir empfinden. Unsere schlimmsten Befürchtungen haben sich bewahrheitet. Timo hinterlässt eine riesige Lücke in unserem Leben, und ich weiß noch nicht, wie es ohne ihn weitergehen soll", sagte sie.

"Wir werden noch Zeit brauchen"

Der 44-Jährige wurde seit dem 8. Januar vermisst - nach einer Feier kehrte er nicht mehr nach Hause zurück. Zuletzt hatten Menschen ihn am Hafen gesehen.

Die Familie werde weiterhin Zeit brauchen, diese entsetzliche Geschichte zu verarbeiten, sagte Corinna Kraus weiter. Außerdem wolle sie der Öffentlichkeit und den Medien danken, dass sie bei der Suche nach dem vermissten Manager geholfen haben.

"Ich möchte Sie nun aber alle bitten, unsere Familie die Privatsphäre zu lassen, um mit der notwendigen Trauerarbeit im Kreise unserer engsten Vertrauten zu beginnen", heißt es am Ende des Statements.

Auch der HSV veröffentliche ein Mitteilung zum Tod seines Mitarbeiters: "Wir haben jetzt Gewissheit und trauern um unseren Mitarbeiter Timo Kraus. Unser tiefes Mitgefühl gilt Timos Familie."

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(sk)

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