Forscher enthüllen riesige Atomtest-Katastrophe, von der bisher keiner wusste

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Zwischen 1949 und 1989 explodierten auf dem Testgelände Semipalatinsk in Kasachstan rund 500 sowjetische Atombomben.

Ein Report aus dem Archiv des Instituts für Strahlenmedizin und Ökologie (IRME) in Semipalatinsk zeigt, wie skrupellos die Sowjets die Folgen der Explosionen vertuscht haben.

Der Bericht wurde 1956 von sowjetischen Wissenschaftlern erstellt und jetzt dem dem Wissenschaftsmagazin „New Scientist“ zugespielt.

638 Menschen kamen ins Krankenhaus

Im August jenen Jahres war die radioaktive Wolke eines Atomtests direkt über die Industriestadt Ust-Kamenogorsk (heute Öskemen) hinweggezogen.

Laut dem Bericht mussten 638 strahlenkranke Menschen ins Krankenhaus gebracht werden. Weite Landstriche in Ost-Kasachstan waren aufgrund der Explosionen radioaktiv verseucht.

Die Strahlenkrankheit war verbreitet, die Öffentlichkeit durfte davon jedoch nichts wissen.

Was daraus resultierte, seht ihr oben im Video.

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(pb)