"Star Wars": Disney-CEO verrät Details über die Zukunft der Reihe

Veröffentlicht: Aktualisiert:
Drucken

Kylo Ren alias Adam Driver wird bald wieder in

Für die "Star Wars"-Filme von Disney galt bisher immer: höchste Geheimhaltung! Erstaunlich also, dass ausgerechnet CEO Bob Iger jetzt mit einigen Informationen über die Zukunft des Kult-Franchises herausrückte. Während einer Gesprächsrunde an der University of Southern California plauderte er laut "Hollywood Reporter" nicht nur über den nächsten Film...

"Die letzten Jedi"

"Star Wars: Das Erwachen der Macht" gibt es hier

"Episode VIII" wird bekanntlich den Titel "Die letzten Jedi" tragen und am 14. Dezember in die deutschen Kinos kommen. Was Iger nun aber noch einmal verdeutlichte: Der Film von Regisseur Rian Johnson wird nach dem überraschenden Tod von Carrie Fisher im Dezember 2016 nicht verändert. Fishers Figur, Prinzessin/General Leia, komme durchgehend in dem Streifen vor, so Iger. Die Dreharbeiten waren vor ihrem Tod beendet. "Ihre Darstellung, über die wir wirklich froh sind, bleibt wie sie war in VIII." Disney werde keine digitalen Hilfsmittel nutzen, versprach er.

Iger hat "Die letzten Jedi" bereits gesehen, "ganz gut" bezeichnete er den neuen "Star Wars"-Film. Er fügte hinzu, dass er den Streifen zuhause unter der Bettdecke geschaut habe, um ihn vor seinen Söhnen zu verbergen. "Episode VIII" beginne direkt dort, wo sein Vorgänger, "Das Erwachen der Macht", geendet habe. Rey (Daisy Ridley) überreicht darin am Schluss Luke Skywalker, der sich auf eine einsame Insel zurückgezogen hat, sein Lichtschwert. Mark Hamill alias Luke werde eine große Rolle spielen im kommenden Teil und auch jede Menge Text haben, soll der Disney-Chef verraten haben.

"Han Solo"

Nach "Episode VIII" ist vor dem Spin-off zu Han Solo. Starttermin dafür ist der 24. Mai 2018. Alden Ehrenreich spielt darin den Schmuggler und Fan-Liebling, den Harrison Ford in den Filmen verkörpert hatte. Laut Iger behandelt der Film die Geschichte von Han Solo zwischen dessen 18. und 24. Lebensjahr. Warum gerade diese Zeitspanne? "Er gelangt darin an ein bestimmtes Raumschiff und trifft einen bestimmten Wookiee", scherzt Iger über den Millennium Falken und Chewbacca. "Das passiert in diesem Film und ihr werdet auch erfahren, wie er zu seinem Namen kam", verspricht er.

Mit dabei ist dann auch Woody Harrelson, der in "The Tonight Show" von Jimmy Fallon gerade über seinen Part geplaudert hatte: "Ich spiele einen Typen, der Beckett heißt. Er ist eine Art Krimineller und ein Mentor für Han." Mehr verriet er zwar nicht, bekannt ist aber, dass derzeit auch Donald Glover als Lando Calrissian, Joonas Suotamo als Chewbacca, "Game of Thrones"-Ikone Emilia Clarke und "Fleabag"-Star Phoebe Waller-Bridge für das Projekt vor der Kamera stehen. Regie führen Phil Lord und Christopher Miller.

"Episode IX" und die nächsten 15 Jahre mit "Star Wars"

Viel gibt es noch nicht über "Episode IX" zu sagen - sicher scheint bisher nur, dass die Skywalker-Saga damit 2019 weitergeht und vermutlich auch endet. Inszenieren wird den Film Regisseur Colin Trevorrow, der auch für den Mega-Blockbuster "Jurassic World" verantwortlich war. Angeblich sollte Leia auch darin noch Schlüsselszenen haben, das wurde aber von Iger nicht kommentiert. Er verriet aber, dass die Film-Reihe mit dem neunten Teil nicht abgeschlossen sein soll...

"Wir haben damit begonnen, zu besprechen, was nach Episode IX passieren könnte." Iger sprach von 15 weiteren Jahren mit "Star Wars"-Geschichten. Ob die dann nur aus weiteren Spin-offs bestehen oder das neue Helden-Trio bestehend aus Rey (Daisy Ridley), Finn (John Boyega) und Poe Dameron (Oscar Isaac) eine neue Trilogie bekommt, ist unklar.

Der berühmte Kopfgeldjäger Boba Fett jedenfalls soll laut Gerüchten ebenfalls seinen eigenen Film bekommen. Zu Regie und Cast ist allerdings noch nichts bekannt. An einer ersten Skript-Fassung sollen angeblich Lawrence Kasdan ("Star Wars: Das Erwachen der Macht") und Simon Kinberg ("X-Men: Apocalypse") arbeiten. Möglich, dass dieser Film dann 2020 auf "Episode IX" folgt. Mit "Rogue One" haben die "Star Wars"-Macher im vergangenen Jahr bereits bewiesen, wie sehr das Franchise von Spin-offs profitieren kann.

Korrektur anregen