Bob-Frisuren: Darum ist der Klassiker immer noch in

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Bond-Girl Léa Seydoux hat für diesen locker fallenden Bob genau die richtige Haarlänge

Diesen Kurzhaarschnitt wünschte sich vermutlich schon fast jede Frau von ihrem Friseur des Vertrauens: den Bob. Seit Jahrzehnten ist die Bob-Frisur von unseren Köpfen nicht mehr wegzudenken. Und jedes Jahr begeistert uns der Kult-Haarschnitt aufs Neue. Doch warum ist das so?

Der Star unter den Kurzhaarfrisuren

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Der klassische Bob schließt auf der Höhe des Kinns ab. Da er so gut wie jeder Frau steht, ist der Schnitt ein echter Allrounder. Das haben auch Stars wie Léa Seydoux (31) oder Nina Dobrev (28) erkannt. Sie lieben den Bob für seine Wandelbarkeit. Wer sich für eine Bob-Frisur entscheidet, kann sich wunderbar individuell entfalten. Jedes Jahr gibt es eine neue Variation, die die Herzen der Frauen höher schlagen lässt.

Die schönste Bob-Frisur 2017

Die Bob-Frisur, die 2017 wohl das große Rennen machen wird, ist ein kurzer Bob mit Pony. Vorbild für den Look: die elegante, aber stylisch-elegante Pariserin. Allen, die morgens im Bad nicht allzu viel Zeit auf das Styling ihrer Frisur verwenden wollen, dürfte dieser Haarschnitt erfreuen. Denn mit dem richtigen Schnitt ist der French-Look in wenigen Minuten perfekt gestylt.

Wer gerade im Friseur-Stuhl sitzt, muss nur eine Kleinigkeit beachten: Bei runden Gesichtern sollte der Pony eher halbmondförmig geschnitten sein. Bei einer länglichen Gesichtsform darf der Pony hingegen durchaus gerade und stumpf geschnitten werden. Vertrauen Sie in dieser Hinsicht am besten dem Rat Ihres Friseurs.

Der Bob: Wer hat ihn erfunden?

Als Erfinder der Bob-Frisur gilt weithin der britische Friseur Vidal Sassoon (1928 - 2012). So ganz stimmt das aber nicht: Sassoon holte den Bob, den bereits Ägyptens Königin Kleopatra vor über 2.000 Jahren trug, lediglich wieder aus der Versenkung und löste in den 1960er Jahren einen regelrechten "Bob-Boom" aus. Der Stylist hatte instinktsicher das Bedürfnis moderner Frauen nach einem praktischen, alltagstauglichen Haarschnitt erkannt und darauf seine "Wash and Wear"-Philosophie begründet.

Als Vorlage diente ihm der in den Goldenen Zwanzigern erfundene Garçon-Schnitt - diese Frisur spiegelte damals ein neues, emanzipiertes Frauenbild wider. Einer der ersten Stars mit diesem Look war die US-amerikanische Stummfilm-Schauspielerin Louise Brooks (1906 - 1985). Den ersten "klassischen Bob" schnitt Vidal Sassoon im Übrigen der Schauspielerin Nancy Kwan (77, "Die Welt der Suzie Wong"). Berühmt ist außerdem Sassoons Ausruf "Shake it, Baby!", nachdem er einer Frau einen Bob geschnitten hatte.

Bob-Frisuren richtig stylen

Wer sich einmal für einen Bob-Haarschnitt entschieden hat, dem bieten sich zahlreiche Styling-Möglichkeiten. Wir verraten Ihnen hier die drei angesagtesten Varianten für Ihren Kurzhaarschnitt:

1. Variante: Beach-Waves

Beach-Waves funktionieren besonders gut bei stufig geschnittenen Bob-Frisuren, doch auch alle anderen Schnitte lassen sich so abwechslungsreich stylen. Mithilfe eines salzhaltigen Beach-Waves-Sprays werden die Haare mit den Fingern zu sanften Wellen geknetet.

2. Variante: Sleek-Look

Der minimalistische Sleek-Look kommt besonders gut bei Bob-Frisuren mit Blunt-Cut zur Geltung. Hier sind alle Haare in einer Länge geschnitten. Mit einem Kamm wird ein Mittelscheitel gezogen und das Haar anschließend mit einem Glätteisen bearbeitet. Achtung, Hitzeschutz nicht vergessen!

3. Variante: Wet-Look

Egal, wie Ihr Bob geschnitten ist, der Wet-Look passt zu jeder Frisur. Verreiben Sie eine haselnussgroße Portion Haargel zwischen Ihren Händen und verteilen Sie diese im trockenen Haar. Wer nur auf einen dezenten Wet-Look aus ist, bearbeitet nur die obere Partie und lässt die Spitzen aus.

Egal, für welche Variante Sie sich entscheiden, mit dem Bob sind Sie immer auf der richtigen Wellenlänge!