FBI-Quelle: Trump-Vertraute sollen Clinton-Leaks mit Russen abgesprochen haben

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US-Präsident Donald Trump gerät in die Kritik | Chip Somodevilla via Getty Images
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  • Der US-Sender CNN berichtet über einen Verdacht des FBI gegen das Wahlkampfteam von US-Präsident Trump
  • Demnach sollen Vertraute Trumps mit russischen Stellen die Veröffentlichung von Informationen über die demokratische Kandidatin Clinton koordiniert haben
  • So sollte ihrer Wahlkampagne maximaler Schaden zugefügt werden

Der Druck auf den US-Präsidenten Donald Trump nimmt weiter zu. Nach einem Bericht des Fernsehsenders CNN soll das FBI im Besitz von Informationen sein, die darauf hindeuten, dass sich russische Geheimdienste und das Wahlkampfteam von Trump abgesprochen haben sollen.

Ihr Ziel: Der demokratischen Gegenkandidatin Hillary Clinton im Wahlkampf zu schaden.

FBI-Quelle konkretisiert die Vorwürfe gegen Trumps Team

Trumps Vertraute sollen dabei die Veröffentlichung von für Clinton schädliche Informationen mit russischen Stellen koordiniert haben. FBI-Chef James Comey hatte bereits am Montag im Kongress ausgesagt, dass das FBI mögliche Verbindungen zwischen Trumps Team und der russischen Regierung während des Wahlkampfs untersuche.

Der CNN-Bericht konkretisiert jetzt, worum es bei diesen Ermittlungen geht. Der Sender beruft sich dabei auf einen Beamten des FBIs.

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Das FBI untersuche zurzeit Informationen, die Aussagen, Reisedokumente, Geschäftsunterlagen, Telefonmitschnitte und Berichte von persönlichen Treffen umfassen. Diese würden den Verdacht nahelegen, dass es Absprachen zwischen Trumps Wahlkampfteam und russischen Stellen gab. Die Ermittlungen dauern noch an.

Putin selbst soll Hackerangriffe angeordnet haben

FBI-Direktor Comey hatte am Montag bei einer Kongressanhörung bestätigt, dass das FBI eine mögliche Beeinflussung der US-Wahl durch Russland untersuche. Es ermittelt in diesem Zusammenhang auch, ob es eine Verbindung zwischen Mitarbeitern von US-Präsident Donald Trump und Moskau gab.

Die US-Geheimdienste hatten in einem Bericht Anfang Januar bereits erklärt, dass der russische Präsident Wladimir Putin persönlich Hackerangriffe auf die US-Demokraten angeordnet habe, um durch Veröffentlichungen die Wahl zugunsten Trumps zu beeinflussen.

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Mit Material der dpa

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(mf)

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