NACHRICHTEN
22/03/2017 08:50 CET | Aktualisiert 22/03/2017 10:26 CET

Türkische Politiker sagen Auftritte in Deutschland ab - das steckt wirklich dahinter

Türkische Minister und Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan werden bis zum Verfassungsreferendum in der Türkei am 16. April nicht mehr in Deutschland auftreten. Dies soll aber keine Folge davon sein, dass deutsche Städte entsprechende Veranstaltungen zuletzt abgesagt hätten.

Den Grund für die Entscheidung hat Zafer Sirakaya, der Präsident der Erdogan-nahen Union Europäisch-Türkischer Demokraten (UETD), nun erläutert.

Deutschland habe Sicherheitslücken

Der deutschen Zeitung "Wirtschaftswoche" sagte Sirakaya, man habe sich aus Sicherheitsgründen zu diesem Schritt entschlossen. "Es hat inzwischen bereits elfmal Angriffe extremistischer Gruppen wie der PKK auf unsere Einrichtungen gegeben."

Die Bundesrepublik müsse diese Sicherheitsbedenken beseitigen. Darüber hinaus kritisierte Sirakaya das gesellschaftliche Klima in Deutschland.

Mehr zu der Kritik Sirakayas seht ihr oben im Video.

Leserumfrage: Wie fandet ihr uns heute?

2017-03-08-1488965563-6721107-iStock482232067.jpg

(cho)

Sponsored by Trentino