"Wie 1933": Autoren und Künstler werden zunehmend von rechten Aktivisten angegriffen

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Drohungen und Attacken: Autoren und Künstler werden zunehmend von Rechten angegriffen | own
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  • Autoren und Künstler berichten in der HuffPost über Angriffe von Rechtspopulisten
  • Es ist eine traurige Entwicklung, die uns nicht egal sein darf

“So hat jede Diktatur angefangen” - mit drastischen Worten haben vergangene Woche in der Huffington Post Intendanten der größten deutschen Theater von Angriffen rechter Aktivisten auf ihre Häuser berichtet.

Das Echo auf diese Geschichte aber zeigte schnell: Der rechte Hass trifft längst nicht nur Theatermacher - sondern auch Autoren, Filmer und Künstler.

Sie berichten von Hass auf den Straßen, wenn ein wütender Mob gegen Kunstwerke demonstriert. Von rechten Aktivisten, die Lesungen stürmen. Von Extremisten, die Künstlern mit Verfolgung, Vergewaltigung und Mord drohen.

Es ist eine traurige Entwicklung, die uns nicht egal sein darf. Wir haben in den vergangenen Wochen daher nicht nur mit Intendanten gesprochen, wir haben auch Autoren und Künstler getroffen, um diese Geschichten in die Öffentlichkeit zu bringen.

„Wenn Historiker in 50 Jahren analysieren, was derzeit geschrieben wird, liest sich das wahrscheinlich nicht anders als das, was 1933 die Geister vergiftete"

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Lena Gorelik, Schriftstellerin und Journalistin

Die Schriftstellerin und Journalistin Lena Gorelik berichtet, dass Kulturschaffende vor Nazis bereits resignieren.

Die Jüdin floh 1992 mit ihren Eltern aus dem damals zunehmend antisemitisch geprägten Russland und lebte eineinhalb Jahre in einer deutschen Flüchtlingsunterkunft. Ihre Erlebnisse verarbeitete sie in ihrem ersten Roman “meine weißen Nächte” und in der Flüchtlingskrise in mehreren Essays.

„Veranstalter in Ostdeutschland trauen sich teilweise gar nicht mehr, Autoren mit politischen oder multikulturellen Themen einzuladen“, sagt sie. „Die bekommen so viele Hasszuschriften und Drohungen, dass sie sich darauf nicht mehr einlassen wollen.“

Das weiß sie aus eigener Erfahrung. Bei einer Lesung in einem Kulturzentrum im sächsischen Döbeln stand plötzlich eine Gruppe Neonazis vor dem Fenster, die gegen die Schaufenster trommelten.

„Eine absurde, aber gleichzeitig angsteinflößende Situation“, sagt sie. Ein älterer Herr im Publikum sagte ihr später, dass ihn seine Frau aus Angst vor Übergriffen nicht auf die Lesung lassen wollte.

Ähnlich schlimm sind die Briefe und E-Mails, die Gorelik ertragen muss. Ihre russisch-jüdische Herkunft ist dann oft ein Thema. „Einige Leute der rechten Szene sind enorm engangiert und versuchen, mich über alle Kanäle zu beschimpfen“, sagt sie. „In deren Logik habe ich das falsche Blut.“

Das antisemitische Gedankengut der Nazis habe überlebt. Und das schockiert sie.

„Die rechte Denkweise wird bei einem großen Publikum salonfähig“, sagt sie auch mit Blick auf die Kommentare im Netz. „Wenn Historiker in fünfzig Jahren auf diese Zeit zurückblicken und analysieren, was derzeit geschrieben wird, dann liest sich das wahrscheinlich nicht anders als das, was 1933 die Geister vergiftete.“

"Man steigt in diesen Tagen schnell zum Volksverräter auf"

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Michael Bittner, Buchautor und Kolumnist

Nazis, die während einer Lesung losbrüllen oder vor der Tür protestierten - Michael Bittner hat das schon öfter erlebt.

“Man steigt in diesen Tagen schnell zum Volksverräter auf”, sagt er. Er ist Buchautor und Kolumnist der “Sächsischen Zeitung” und analysiert die Pegida-Bewegung. “Da gerät man ins Fadenkreuz von Menschen, die mit einem krassen Freund- und Feindschema die Welt einteilen. Für sie bin ich wohl eine Hassfigur.”

Die drohen ihm dann ganz offen, etwa mit: “Deine dreckigen Schmierpfoten müsste man dir abhacken!!!!!”.

Alles Zeichen für Bittner, dass die Rechten in den vergangenen Jahren ihre Hemmungen fallengelassen haben. Mit ihnen fordert er eine leidenschaftliche Auseinandersetzung, um den Streit wieder in zivilisierte Bahnen zu lenken, bevor es zu spät ist.

“Ich will mir gar nicht ausmalen, was passiert, wenn es einmal zu einer Wirtschaftskrise kommt oder die EU auseinanderbricht”, sagt er. “In solch einer echten Katastrophe könnten die Rechten triumphieren”.

"Die Nazis wollen Menschen wie mich von der Bildfläche verdrängen"

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Nhi Le, Bloggerin und Poetry-Slammerin; Foto: Tom Thiele

Es ist nicht immer leicht, die Angriffe der Rechten einfach auszublenden, sagt Nhi Le.

Die 22-jährige Bloggerin und Poetry-Slammerin aus Leipzig schreibt über Feminismus und Rassismus. Ein leichtes Ziel für Trolle und Nazis.

Sie solle vergewaltigt werden, schrieben ihr einige. Wieder andere drohten ihr mit Gewalt. Und das über Tage.

„Das war schockierend“, sagt sie. Eine zeitlang blieb sie dem Computer fern, nutzte nur noch ihr Handy. Die Kommentarspalten blendete sie aus. Sie blockte jeden, der sie angriff – und bat ihre Freunde, ihr dabei zu helfen.

Es war nicht der erste und auch nicht der letzte Shitstorm für Le. Immer wieder greifen sie Frauenhasser oder Rechte an, die sie zum Beispiel als Schlitzauge beschimpfen.

Bevor sie veröffentlicht, denkt sie daher erst über den Shitstorm nach als über das eigentliche Thema.

Aber aufhören?

„Dann hätten die Nazis gewonnen“, sagt sie. „Die wollen Menschen von der Bildfläche verdrängen“.

Sie fordert die Betreiber von Facebook und Twitter auf, mehr gegen Hasskommentare zu tun. Außerdem müssten die Social-Media-Teams der Redaktionen aufgestockt werden.

Nicht selten verlange man in Kommentarspalten „die Abschaffung demokratischer Grundwerte.“

"Ich reagiere so gut wie nie auf die Angriffe"

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Liane Bednarz, Juristin und Buchautorin

Die Publizistin und Buchautorin Liane Bednarz hingegen rät, solche Angriffe zu ignorieren und nur in drastischen Fällen juristische Mittel einzusetzen. „Ich zum Beispiel reagiere so gut wie nie auf entsprechende Tweets“, sagt sie.

Und von denen gibt es einige.

Kaum eine Autorin wird von Rechten so offen denunziert und eingeschüchtert wie sie. Der Österreicher Martin Lichtmesz bezeichnete sie auf Twitter etwa als „psychisch Gestörte“ und „wandelnde Giftmülldeponie von atemberaubender Dummheit“.

Was sie zur Zielscheibe machte?

Sie begann 2014 gegen Rechtspopulismus anzuschreiben. Bednarz bezeichnet sich selbst als Konservativ. „Bis heute ist das für viele Rechtspopulisten ein Ärgernis, weil man mich nicht einfach als ‚linke Publizistin’ abqualifizieren kann“, sagt sie.

„Der Ton ist nicht rau geworden. Sondern unerträglich“

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Marie von den Benken, Kolumnistin und Model

Welch ekelhaften Angriffen von Rechten vor allem Frauen ausgesetzt sind, musste Marie von den Benken erfahren.

Sie arbeitet als Kolumnistin und Model und hat zehntausende Follower auf Instagram und Twitter. Nazis, Pegida und AfD-Anhängern machten sie immer wieder zur Zielscheibe.

Sie prophezeiten ihr, dass sie als junge Frau eines der ersten Opfer sein werde, wenn „der Syrer und andere Invasoren weiter unkontrolliert einreisen“ darf. Sie drohten ihr, dass „linksversiffte Bahnhofsklatscher“ wie sie gleich „mit an die Wand gestellt“ werden sollten. Und wünschten ihr, auch mal „vom Moslem vergewaltigt“ zu werden.

„Der Ton ist also nicht rau geworden. Sondern unerträglich“, sagt sie (auch hier im Gastbeitrag).

„Was passieren kann, wenn man bestimmte Entwicklungen ignoriert oder unterschätzt hat dieses Land in seiner Historie bereits erfahren müssen”, sagt sie. Dieses Mal haben wir die Chance, eine Wiederholung zu verhindern. Lasst sie uns nutzen!“

„Sie grenzen diejenigen aus, die sie für den schwächsten Teil unserer Gesellschaft halten: Geflüchtete, Frauen und auch Kulturschaffende, die sich kritisch äußern"

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Anna Kaleri, Initiatorin "Literatur statt Brandsätze"


Einen bislang in Deutschland einzigartigen Weg, gegen den Hass vorzugehen, fand Anna Kaleri.

Als Sachsen mit rechten Ausschreitungen Schlagzeilen machte, gründete die Schriftstellerin die Initiative „Literatur statt Brandsätze".

30 Autoren aus Sachsen lasen und diskutierten 2016 im ganzen Bundesland. Kurz vor der Bundestagswahl 2017 wird es weitere Veranstaltungen geben. Das sei ihr kleiner Beitrag, damit die „Gesellschaft nicht noch weiter nach rechts abrutscht", sagt sie.

Denn auch sie sieht die Meinungsfreiheit von Rechten bedroht.

„Sie grenzen diejenigen aus, die sie für den schwächsten Teil unserer Gesellschaft halten: Geflüchtete, Frauen und auch Kulturschaffende, die sich kritisch äußern", sagt Kaleri. Das seien gleichzeitig die Teile unserer Gesellschaft, die am ehesten angreifbar sind. „Ihnen müssen wir mehr Aufmerksamkeit widmen und sie stärken", sagt sie.

Die Schriftstellerin hat den Hass selbst erfahren - per Mail und im Netz unternahmen Nazis Einschüchterungsversuche.

Wie wichtig solche Initiativen sind, zeigen nicht nur die Attacken auf Autoren. Auch Künstler berichten davon.

„Das ist nicht das, wofür Deutschland steht. Wir müssen wieder lernen, miteinander umzugehen“

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Manaf Halbouni, Künstler

Das lässt sich ganz aktuell in Dresden beobachten.

Dort hat Manaf Halbouni drei Busse vor der Dresdner Frauenkirche senkrecht aufgestellt, um an die Grauen von Aleppo zu erinnern. In der syrischen Stadt sollten solche Barrikaden die Zivilbevölkerung vor Scharfschützen decken.

Ganze zwei Jahre dauerte es für Halbouni, bis das Kunstwerk stand. Und nur wenige Tage, bis es den Hass vieler Dresdner auf sich zog.

Ein wutschäumender Mob demonstrierte, Anhänger der rechten Bewegung der Identitären hingen ein Banner über die Busse, die AfD beantragte, das Kunstwerk abreißen zu lassen – für den „gesellschaftlichen Frieden“. Und Rechtspopulisten griffen Halbouni auch persönlich an.

Sie beschimpften ihn als Islamisten. Sagten: „Verpiss dich“ oder nannten ihn einen Kamelficker. „Andere wiederum drohen mir ganz offen: Ich solle auf mich aufpassen“, sagt Halbouni.

Ihm war klar, dass politische Kunst auf Gegenwind stoßen kann. „Dass aber so lange und so heftig protestiert wird, hat mich überrascht“, sagt er. „Das ist nicht das, wofür Deutschland steht. Wir müssen wieder lernen, miteinander umzugehen.“

„Die Kunst wurde brutal angegriffen“

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Nezaket Ekici, Performancekünstlerin

Für die Performancekünstlerin Nezaket Ekici endete der Hass der Dresdner gar im Desaster.

2015 hing sie Teppiche in den Eingangsbereich des Landgerichts, um für Weltoffenheit und Toleranz zu werben. Stadt und Stadtrat hatten die Installation nicht nur genehmigt, sondern ausdrücklich gewünscht.

„Doch dass es zu Problemen kommen würde, habe ich schon beim Aufbau gemerkt“, sagt sie.

Passanten schauten sie böse an, schrien “Islamisierung” und verbreiteten ihren Fremdenhass. Schon vor der Eröffnung klauten Unbekannte zwei Teppiche und beschmierten andere mit den Worten „Scheiß Islam“.

Nach zwei Wochen und 13 geklauten Teppichen zog die Polizei die Notbremse, montierte einen Teil des Kunstwerks ab.

„Die Kunst wurde brutal angegriffen“, sagt sie. „Wenn das jede Woche an mehreren Tagen hintereinander passiert, geht das an die körperliche und seelische Gesundheit. Das war too much“.

Aufgegeben hat Ekici nicht – aktuell ist sie mit einer Installation in Berlin zu sehen, bei der sie Gedichte ihres Vaters ausstellt, der als Gastarbeiter nach Deutschland kam.

„...dann ist die documenta tot“

annette kulenkampff

Anette Kulenkampff, Geschäftsführerin der documenta

Den Druck der Rechtspopulisten bekommt gar die größte Schau für zeitgenössische Kunst zu spüren - die documenta, die im Sommer in Kassel eröffnet.

Geschäftsführerin Annette Kulenkampff erklärte erst vor wenigen Tagen im Interview mit der Huffington Post, wie das politische Klima auch die Ausstellung beeinflusst.

Geldgeber gerieten immer stärker unter politischen Druck - etwa in den USA, Polen, Ungarn und der Türkei, warnt sie. Auch in Deutschland?

"Wir müssen die Budgets der documenta immer aufs Neue erkämpfen, nichts davon ist selbstverständlich. Dieser Kampf wird sicher nicht einfacher, wenn Rechtspopulisten an Einfluss gewinnen", sagt Kulenkampff. So warnt sie davor, dass die AfD bald in entscheidenden Gremien sitzen könnte.

"Es graut mir vor der Idee, dass Rechtspopulisten irgendwann auch über das Budget der documenta mitentscheiden könnten", sagt sie. "Wenn man der künstlerischen Leitung vorschreibt, was sie zu tun und zu lassen hat, dann ist die Idee der documenta tot."

Die massiven Angriffe alarmieren deswegen auch Kunsthochschulen. Auch sie sehen die Kunstfreiheit in Gefahr.

„In großen Teilen der Gesellschaft hat man es sich viel zu lange im Wohlgefühl des selbstverständlich Zivilisierten bequem gemacht, und dieses nicht-sehen-wollen fliegt uns jetzt um die Ohren“

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Martin Rennert, Präsident der Universität der Künste Berlin; Foto: A. Pein

Zum Beispiel an der Berliner Universität der Künste (UdK), eine der renommiertesten Einrichtungen Deutschlands.

„Es herrscht ein Klima der Aufregung, an manchen Stellen geht dies schon über die Aufregung hinaus: einige Kollegen haben existenzielle Ängste“, sagt UdK-Präsident Martin Rennert (hier im Gastbeitrag).

Ihn erreichen immer mehr Anfragen von Studenten aus Ländern, „in denen die Kunst- und Wissenschaftsfreiheit bedroht ist“: Ungarn, Polen, der Türkei und in den letzten Monaten auch verstärkt aus den USA.

Deutschland sei von diesen Zuständen zwar noch weit entfernt, die Lage in Bundesländern wie Sachsen sorgen aber auch Rennert. „Was mir Kollegen von dort berichten, ist erschreckend“, sagt er.

Und daran hätten alle Anteil. „In großen Teilen der Gesellschaft – auch in den Bildungseinrichtungen – hat man es sich viel zu lange im Wohlgefühl des selbstverständlich Zivilisierten bequem gemacht, und dieses nicht-sehen-wollen fliegt uns jetzt um die Ohren.“

"Noch vor wenigen Jahren haben viele Kunst- und Kulturschaffende geradezu resigniert konstatiert: anything goes. Nun fürchten wir wohl nicht zu Unrecht um die Freiheit der Kunst"

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Matthias Flügge, Rektor der Hochschule für Bildende Künste Dresden

Wer den Rektor der Hochschule für Bildenden Künste in Dresden fragt, sieht das bestätigt.

„Noch vor wenigen Jahren haben viele Kunst- und Kulturschaffende geradezu resigniert konstatiert: anything goes“, sagt Matthias Flügge (auch hier im Gastbeitrag).

Kunst, die provoziert, schien sich in einer liberalen Gesellschaft zu verflüssigen. „Und nun fürchten wir wohl nicht zu Unrecht um die Freiheit der Kunst.“

Er fordert Künstler auf, sich mit ihren Mitteln dagegen zu wehren.

„Und dabei sind wir gut beraten nicht selbstgerecht auf dem Erreichten zu insistieren, sondern unsere Fähigkeiten weiter zu schulen, um mit den Potentialen schöpferischen Tuns die soziale Kommunikation aus ihrer Erstarrung zu lösen“, sagt er.

Wie dies aussehen kann, darauf gebe es keine einfachen Antworten - was jedoch gewiss sei, einfach so weitermachen wie „bisher ist keine Lösung.“

Wer glaubt, dass die Sorgen um die Kunstfreiheit ein rein ostdeutsches Phänomen sind, irrt.

„Wir müssen die Auseinandersetzung mit Andersdenkenden suchen, aufnehmen und bis in alle Verästelungen hinein führen"

hornuff

Daniel Hornuff, Kunstwissenschaftler

Daniel Hornuff ist Kunst- und Designwissenschaftler an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe. Seit einigen Monaten findet er sich auf etlichen nationalistischen bis offen rechtsextremen Blogs wieder.

Einige seiner Veröffentlichungen werden dort mit „übelsten Diffamierungen und ekelhaften Beleidigungen überzogen“, sagt er. In einem HuffPost-Gastbeitrag schreibt er ausführlich darüber.

Er glaubt: „Wir müssen die Auseinandersetzung mit Andersdenkenden suchen, aufnehmen und bis in alle Verästelungen hinein führen.“

”Kunst ist ein Resonanzraum, der nur in völliger Freiheit zum Klingen gebracht werden kann. Die Bedrohung dieser Freiheit erfolgt auf vielfältige Weise”

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Dieter Rehm, Präsident der Akademie Bildenden Künste München

Auch etwa Dieter Rehm, Präsident der Akademie Bildenden Künste München, sieht die Freiheit der Kunst auf „vielfältige Weise“ bedroht. „Nicht nur die Feinde, sondern auch einnehmende Freunde bringen die Kunst zu Verstummen“, sagt er.

Dabei sei Freiheit für und in der Kunst wichtig für eine freie und demokratische Gesellschaft und „daher hochpolitisch, auch wenn nicht jedes Kunstwerk einen politischen Anspruch oder jeder Künstler eine politische Motivation hat“.

Verteidigen kann und sollte diese Freiheit jeder einzelne.

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Die Flüchtlingskrise bewegt die Deutschen wie kein anderes Thema. Viele blicken fassungslos auf das, was sich an Europas Grenzen abspielt. Auf das Leiden und die Nöte der Hilfesuchenden.

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(sma)