Prinz Charles: Biographie erklärt, weshalb er Diana geheiratet hat

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Lady Diana und Prinz Charles bei einem gemeinsamen Auftritt im Jahr 1987

Prinz Charles (68) und Lady Diana (1961-1997) gaben sich im Jahr 1981 das Ja-Wort. Die Ehe wurde 1996 geschieden. Am 31. August 1997 verstarb Diana an den Folgen eines Autounfalls in Paris. Nach wie vor gibt es Enthüllungen und Gerüchte rund um ihre Beziehung. Im April wird die neue Biografie "Prince Charles: The Passions and Paradoxes of an Improbable Life" veröffentlicht. Darin schreibt Autorin Sally Bedell Smith nach Informationen des "People"-Magazins, der britische Thronfolger habe in der Nacht vor der Hochzeit mit Diana geweint.

Dem Bericht zufolge soll sich Prinz Charles unter Druck gesetzt gefühlt haben, Diana zu heiraten. Bereits zum Zeitpunkt der Eheschließung mit Diana sei er wegen seiner starken Gefühle zu Camilla Parker-Bowles (69) innerlich zerrissen gewesen. Charles und Camilla heirateten schließlich im Jahr 2005.

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Welche Rolle spielte Prinz Philip?

Diana und Charles begannen ihre Liaison Anfang der 1980er Jahre. Als währenddessen Gerüchte aufkamen, die beiden seien vorehelichen Vergnügungen nachgegangen, soll sein Vater Prinz Philip (95) in einem Brief an seinem Sohn sehr deutlich geworden sein. Prinz Philip habe seinem Sohn darin erklärt, dass der Ruf von Diana auf dem Spiel stehe und Charles sich entscheiden müsse, wie ihre Beziehung weitergehen soll. Der Prinz habe dies als Aufforderung zu einer Verlobung interpretiert.

Wohl wissend, dass er "nicht verliebt war und nicht bereit dafür war". Er habe sich von seinem Vater gemobbt gefühlt, schreibt Sally Bedell Smith. Doch Prinz Philipps Intention sei lediglich gewesen, seinem Sohn klar zu machen, dass er sich für oder gegen eine Beziehung mit Diana entscheiden müsse. Er wollte ihn nicht zur Verlobung oder Heirat drängen.

Charles und Diana verlobten sich im Februar 1981 und heirateten im Juli desselben Jahres. Bereits vor der Hochzeit soll die Beziehung tiefe Risse gehabt haben. Die beiden seien einfach zu verschieden gewesen, heißt es in dem Buch. Der Rest ist Geschichte.