Zwei islamistische Gefährder aus Göttingen werden abgeschoben

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Zwei islamistische Gefährder aus Göttingen werden abgeschoben | DPA
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Zwei unter Terrorverdacht stehende islamistische Gefährder aus Göttingen werden abgeschoben. Das teilte das niedersächsische Innenministerium am Dienstag mit.

Die Polizei hatte zuvor einen möglicherweise bevorstehenden Terror-Anschlag in Göttingen mit der Festnahme der Männer aus der radikal-islamistischen Szene verhindert.

Formalitäten müssen noch erledigt werden

Es handele sich um einen 27-jährigen Algerier und einen 23-jährigen Nigerianer, teilten die Polizei und das niedersächsische Innenministerium damals mit. Zu den genauen Plänen der Männer konnte eine Polizeisprecherin in Göttingen zunächst nichts sagen. Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD) bewertete den Einsatz als "sehr wichtigen Schlag gegen die Szene".

Da das Bundesverwaltungsgericht die Anträge der beiden in Deutschland geborenen Männer auf vorläufigen Rechtsschutz gegen die Abschiebungsanordnung im Wesentlichen abgelehnt habe, könnten die Abschiebungen jetzt grundsätzlich vollzogen werden, sagte ein Sprecher des Innenministeriums in Niedersachen.

Es müssten nur noch einige Formalitäten erledigt werden.

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