SPD und Union liefern sich weiter ein Kopf-an-Kopf-Rennen

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MERKEL SCHULZ
SPD und Union sind fast gleichauf. | Yves Herman / Reuters
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  • Der neue INSA-Meinungstrend sieht die SPD und die Union als nahezu gleichstark
  • Die Sozialdemokraten können leicht zulegen
  • Der INSA-Chef sagt, die Grosse Koalition sichere nicht mehr automatisch die Kanzlerschaft von Angela Merkel

Sie schenken sich nichts: Die SPD und die CDU/CSU kommen im aktuellen INSA-Meinungstrend auf fast die gleichen Anteile. Wie die “Bild“ berichtet, gewinnt die SPD (32 Prozent) einen Prozentpunkt hinzu.

CDU/CSU (31 Prozent), AfD (11,5 Prozent), Linke (8,5 Prozent) und Grüne (6,5 Prozent) halten ihre Ergebnisse aus der Vorwoche. Die FDP verliert zwar einen halben Punkt, würde es aber derzeit mit 6.5 Prozent immer noch in den Bundestag schaffen.

Neben einer großen Koalition aus SPD und CDU/CSU, die zusammen auf 63 Prozent der Stimmen kommt, hätte nur noch eine so genannte Bahamas-Koalition aus CDU/CSU, FDP und AfD, die zusammen auf 49 Prozent kommt, eine parlamentarische Mehrheit.

Ampel- und Jamaika-Koalition wird knapp

Für eine Ampelkoalition aus SPD, FDP und Grünen mit zusammen 45 Prozent reicht es ebenso wenig, wie für eine Jamaika-Koalition aus CDU/CSU, Grünen und FDP mit zusammen 44 Prozent oder für Rot-Rot-Grün mit zusammen 47 Prozent.

INSA-Chef Hermann Binkert sagte gegenüber der “Bild“: “SPD und Union sind auf Augenhöhe, aktuell mit leichten Vorteilen für die SPD. Die GroKo sichert nicht mehr automatisch die Kanzlerschaft von Angela Merkel.“

Für den INSA-Meinungstrend im Auftrag der “Bild“ wurden vom 17. bis zum 20 März 2017 insgesamt 1933 Bürgerinnen und Bürger befragt.

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(bp)

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