Zuschauer kritisieren den Kleidungsstil einer TV-Moderatorin - und die antwortet perfekt

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Ein Fan kritisiert den Kleidungsstil einer TV-Moderatorin - und die antwortet perfekt | Facebook/WISN 12 Toya Washington
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Toya Washington ist Nachrichtensprecherin bei einem regionalen US-Fernsehsender. Mitte der Woche teilte sie auf ihrer Facebook-Seite einen Brief, den ihr eine Familie geschickt hatte - und der sie mächtig verärgert hatte. Denn sie musste sich eine sehr persönliche Attacke gefallen lassen.

Die Familie sehe immer ihre Sendung, beginnt der Brief. Nun wolle sie der Moderatorin eine Beobachtung und einen Ratschlag mitteilen:

"In letzter Zeit wurde Ihr Kleidungsstil 'freizügiger' und 'weniger professionell'. Sie haben immer einen guten Job gemacht, es gibt also keinen Grund, dass Sie so etwas wie am 24. Februar tragen, das wie ein Leibchen aussah, um ihre Einschaltquoten zu verbessern."

Das vermeintliche Leibchen ist hier zu sehen:

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Quelle: Screenshot/WISN 12

Die größte Unverschämtheit folgte noch: Höchstwahrscheinlich kämpfe Washington mit ihrem Alter, spekulierten die Briefschreiber weiter, und denke sich daher, weniger sei mehr: "Vielleicht glauben Sie ja, dass weniger mehr ist?"

"Das ist lachhaft"

Nicht nur musste sich die Moderatorin also anhören lassen, dass sie anscheinend verzweifelt um Zuschauer kämpfe - sondern auch, dass ihr Alter wohl ein Problem sei.

Ihre Antwort auf Facebook fiel dementsprechend heftig aus. "Das ist lachhaft, ich weiß gar nicht, wo ich beginnen soll", schreibt sie.

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"Ich werde es wieder anziehen"

Erstens habe sie zuletzt genau ein neues Kleid gekauft. Und das habe einen hohen Halsausschnitt, keinen tiefen. Sie sei zwar durchaus eine ehrgeizige Frau, die den Wettbewerb liebe. "Einen Knopf mehr aufzumachen, ist aber nicht mein Stil, das ist unter meinem Niveau."

Dann kam sie auf den Vorwurf zu sprechen, sie fühle sich alt. "Wow. Einfach nur wow", schrieb Washington dazu. "Für das Protokoll, ich war seit der High School nicht mehr so fit und gut in Form wie zurzeit."

Sie werde auch weiterhin versuchen, gute Arbeit zu leisten - egal was andere Menschen von ihr denken würden. "Und nein, ich werde meinen Kleidungsstil nicht ändern. Ich muss mich erinnern, was ich am 24. Februar getragen habe - um es wieder anzuziehen", beendet Washington ihren Brief.

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(jg)

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