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"Die unwahrscheinliche Love-Story": "Heute Show" erklärt, warum sich Merkel und Trump am Ende doch verstehen werden

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MERKEL TRUMP
"Heute Show" erklärt, warum sich Merkel und Trump am Ende doch verstehen werden. | Screenshot/ZDF
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Der US-Präsident trifft zum ersten Mal die Bundeskanzlerin. Die ZDF-"Heute Show" hat am Freitag den Besuch von Angela Merkel bei Donald Trump giftig kommentiert.

Es war eine heikle Mission, denn ganz ohne Komplikationen verlief Merkels Treffen mit dem US-Präsidenten nicht.

Moderator Oliver Welke war in der "Heute Show" trotzdem der Meinung: "Merkel wird sich am Ende doch super verstehen mit Trump."

Schließlich habe sich die Bundeskanzlerin bisher noch mit jedem US-Präsidenten verstanden. In der Folge nahm er das Verhältnis der Kanzlerin zu den beiden Vorgängern von Donald Trump auf die Schippe.

"Ein echtes US-Girl"

Merkel sei sogar mit "dem notorischen Krabbel-Cowboy aus Texas" klar gekommen, sagte Welke. Gemeint war natürlich George W. Bush, der Merkel bei einem G8-Gipfel 2006 einmal ungefragt eine Nacken-Massage verpasst hatte.

Auch bei dem "Vogel, der jahrelang ihr Handy abhörte", habe sie sich immer artig bedankt. Dieser Seitenhieb bezog sich selbstverständlich auf Barack Obama und den NSA-Skandal.

"Nichts kann die Liebe eines echten US-Girls erschüttern", sagte Welke als Fazit. "Ich behaupte, noch ein, zwei Gipfel, dann verstehen sich die beiden prächtig."

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Der Höhepunkt der Show war dann eine Parodie im Stile der Rosamunde-Pilcher-Filme. Sie zeigte treffend, wie unterschiedlich beide Regierungschefs, Merkel und Trump, eigentlich sind. Und was das größte Hindernis zwischen ihnen ist.

"Die unwahrscheinliche Love-Story"

"Liebe ohne Zollschranken" nannte die "Heute Show" den Einspieler. "Die unwahrscheinliche Love-Story zwischen zwei Menschen, die sich nie hätten treffen dürfen", sagte ein Erzähler aus dem Off.

"Der durchgeknallte Proll-Milliardär, der in seiner Freizeit am liebsten Golf spielen geht. Und Angela, die spröde Physik-Maus", so beschreibt der Einspieler das ungleiche Paar.

Doch ihre Liebe stehe unter einem schlechten "Mercedes"-Stern. Trump hatte in der Vergangenheit tatsächlich damit gedroht, deutsche Autobauer mit Strafzöllen zu belegen.

Merkel kam am Freitag unter anderem mit dem BMW-Chef Harald Krüger nach Washington, um dies zu besprechen. Zu mehr als einem Bekenntnis zu fairem Handel konnte sich Trump bei einer gemeinsamen Pressekonferenz nicht durchringen.

"Romantisch war das heute noch nicht", sagte Welke am Ende über das Treffen von Merkel und Trump. Der US-Präsident und die Bundeskanzlerin müssen eben noch einige Differenzen aus dem Weg räumen, bis man von einer "Love-Story" sprechen kann.

In der Mediathek des ZDF könnt ihr die "Heute Show" ansehen.

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(lm)