Angela Merkel trifft Donald Trump: Wie echt ist ihr Lächeln?

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Donald Trump und Angela Merkel vor dem Weißen Haus in Washington

Nun ist es passiert: In Washington (Ortszeit) findet derzeit das mit Spannung erwartete erste persönliche Aufeinandertreffen zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel (62) und US-Präsident Donald Trump (70) statt. Standesgemäß begrüßte Trump die Kanzlerin am Eingang zum Weißen Haus. Ein kurzer Händedruck, dann das obligatorische Posieren für die Fotografen. Beide lächeln in die Kameras. Während Merkel entspannt aussieht, wirkt das Aufblitzen der weißen Zähne von Trump ein wenig aufgesetzt.

Im Oval Office folgen weitere Bildaufnahmen. "Sendet ein schönes Bild heim nach Deutschland!", soll Trump Medienberichten zufolge gesagt haben. Der US-Präsident wirkte etwas angespannt und ernst, während Angela Merkel routiniert gelassen erschien. Mit Vorgänger Barack Obama (55) waren die Begegnungen mit Merkel stets von Herzlichkeit geprägt, mit Trump scheint eine gewisse Distanz vorhanden zu sein. Einen weiteren Händedruck soll er im Oval Office abgelehnt haben, doch Merkel blieb gewohnt professionell.

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Bei der ersten gemeinsamen Pressekonferenz erklärte Merkel: "Es ist besser, miteinander zu sprechen, als übereinander. Und ich denke, das hat dieses Gespräch gezeigt." Ihr erster Austausch sei "gut und offen" gewesen, sie sprach von einem "freundlichen und warmherzigen" Empfang. Bereits am späten Freitagabend deutscher Zeit wird sie wieder abreisen.