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Mehrere Verletzte nach Schießerei an Schule in Südfrankreich - eine Festnahme

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POLICE
Symbolbild: Mehrere Verletzte nach Schießerei an Schule in Südfrankreich | Philippe Wojazer / Reuters
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  • In einer Schule in Südfrankreich sind Schüsse gefallen
  • Drei Menschen wurden dabei verletzt - der Direktor ist einer von ihnen
  • Die Polizei soll einen 17-jährigen Schüler festgenommen haben

In einem Gymnasium im südostfranzösischen Grasse sind Schüsse gefallen. Laut einem Bericht sollen dabei mindestens drei Menschen verletzt worden sein. Der Direktor und zwei Schüler.

Die Polizei bestätigte der französischen Zeitung "Le Figaro" zufolge, dass sie den mutmaßlichen Schützen festgenommen haben. Es soll sich dabei um einen 17-jährigen Schüler handeln.

Schüler schoss mit Gewehr um sich

Der Jugendlich soll nach Angaben des Sprechers des Innenministeriums im Sender BFMTV mit einem Gewehr geschossen haben. Zudem habe er eine Pistole, einen Revolver und zwei Granaten bei sich gehabt, hieß es aus Polizeikreisen. Ob alle Waffen funktionstüchtig gewesen waren, ist am Donnerstagmittag noch offen.

Die Ermittler sprachen kurzzeitig von einem "terroristischen Akt". Die französische Regierung habe eine Anschlagswarnung über eine Gefahren-App für Handys herausgegeben, berichtet der britische Sender "BBC".

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Die Polizei suchte nach einen möglichen zweiten Schützen

Später kam der Verdacht auf: Es könnte eine Schießerei zwischen zwei Schülern gewesen sein. Entsprechendes sagte auch der französische Innenminister Pierre-Henry Brandet: Die Einsatzkräfte würden nach einem möglichen weiteren Beteiligten suchen, sagte er.

Bislang gebe es aber keine Bestätigung dafür, dass es tatsächlich einen zweiten Täter geben könnte.

Vorsichtsmaßnahmen in allen Schulen in Grasse ergriffen

Trotzdem: In allen Schulen von Grasse wurden Vorsichtsmaßnahmen ergriffen, die Schüler durften die Einrichtungen nicht verlassen. Die örtliche Schulbehörde forderte Familien auf, sich nicht zu den Schulen zu begeben.

Auch Katastrophenschutz der Alpen-Maritimes hat bestätigt, dass es sich um einen laufenden Polizeieinsatz handelt. "Meiden Sie das Gebiet", schreiben die Einsatzkräfte bei Twitter.

Das Innenministerium weist die Franzosen an, den Anweisungen der Sicherheitsbeamten zu folgen.

Mit Material von dpa

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