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Alles nur Strategie? Niederländische Regierung geht nach der Wahl plötzlich auf Erdogan zu

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  • Die niederländische Regierung möchte offenbar die Spannungen mit der Türkei abbauen
  • Es habe keinen Sinn, die Krise zwischen den Ländern weiter zu verstärken, sagte der Verteidigungsminister
  • Die Streitigkeiten hätten aber " definitiv nichts mit den Wahlen zu tun gehabt"

Die Partei des niederländischen Ministerpräsidenten Mark Rutte schlägt nach der Parlamentswahl wieder versöhnlichere Töne gegenüber der Türkei an (siehe im Video oben).

"Wir würden die Spannungen gerne abbauen“, sagte Verteidigungsministerin Jeanine Hennis-Plasschaert am Mittwochabend in Den Haag.

Man dürfe nicht so weiter machen

Es sei alles andere als sinnvoll, so weiter zu machen wie in den vergangenen Tagen. Hennis-Plasschaert spielte damit auf den Streit um Auftritte türkischer Regierungspolitiker in den Niederlanden an, der zuletzt zu einer schweren Krise in den Beziehungen beider Länder geführt hatte.

Streitigkeiten mit politischem Hintergrund

Ankara reagierte unter anderem mit Nazi-Vergleichen auf ein von der Rutte-Regierung ausgesprochenes Auftrittsverbot für türkische Politiker, die bei in den Niederlanden lebenden Türken für ein "Ja" zum geplanten Verfassungsreferendum werben wollten.

"Das hat nichts mit den Wahlen zu tun"

Rutte war zuletzt vorgeworfen worden, den Streit eskaliert zu haben, um keine Wählerstimmen an die Partei des Rechtspopulisten Geert Wilders zu verlieren. Hennis-Plasschaert wies solche Vermutungen am Mittwochabend zurück:

"Wir mussten eine rote Linie ziehen, das hatte nichts mit den Wahlen zu tun.“

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(lp)