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"Die Schöne und das Biest" im Kino: Was Fans ein bisschen enttäuschen könnte

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SCHOENE UND BIEST
Die Disney-Realverfilmung von "Die Schöne und das Biest" läuft ab sofort in den deutschen Kinos. Emma Watson entdeckt als Belle die geheimnisse eines verwunschenen Biestes. | Walt Disney Studios Motion Pictures
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  • Filmfans sagen: "Die Schöne und das Biest" sollte man auf keinen Fall verpassen.
  • Der Disney-Klassiker kehrt in die Kinos zurück
  • Der Kinofilm der Woche am 16. März

Nach "Maleficent - Die dunkle Fee" und "Cinderella" hat sich Disney nun an die Realverfilmung eines weiteren Zeichentrick-Klassikers gewagt. Ein verzauberter Prinz, eine kluge Schöne und der eifersüchtige Gaston - die alle werden für Disneyfans nun zum Leben erweckt.

"Die Schöne und das Biest" ist in der Film-Community von isnotTV, Partner von Huffington Post, der Kinofilm der Woche.

"Die Schöne und das Biest"

“Märchen schreibt die Zeit immer wieder neu”, heißt es ab dieser Woche einmal wieder mehr in den Kinos. Die wunderschöne und kluge Belle (Emma Watson) lebt in einem kleinen französischen Dörfchen, bis ihr Vater von einem Biest gefangen genommen wird.

Heldenhaft nimmt sie seinen Platz in dem verwunschenen Schloss ein, doch schon bald lernt sie die Schlossbewohner und auch das Geheimnis des Hausherrn kennen.

Auf den ersten Blick wirkt "die Schöne und das Biest" wie eine Zeitreise zurück in die Kindheit vieler Disneyfans. Der Trailer zeigt Emma Watson in den gleichen Kleidern wie die Zeichentrickfigur, lässt sie dasselbe Lied anstimmen und präsentiert die beliebten verzauberten Schlossbewohner Lúmiere, Von Unru und Madame Pottine.

Es sind große Fußstapfen, in die der Film tritt.

Laut den Machern wurde die Realverfilmung deshalb auch erst 16 Jahre nach dem Zeichentrickfilm umgesetzt. Nun soll die Technik das verwunschene Schloss und seine Bewohner gebührend darstellen können.

Original vs. Remake - ist neu besser als alt?

Ein Vorteil des Originals von 1991 war, dass Belle und ihre verzauberten Gastgeber gleichermaßen gezeichnet waren und somit den gleichen Realitätsgehalt besaßen. Im neuen Film ist jedoch der Unterschied zwischen Computeranimationen und echten Schauspielern zu deutlich zu sehen.

Einige Figuren wie Lúmiere und Von Unruh wurden sogar in ihrem Aussehen und ihrer Sprechweise neu interpretiert. Ob “neu” auch automatisch “besser” bedeutet, können die Fans ab dieser Woche selbst entscheiden.

Skandal um einen schwulen Le Fou

Auch bei den Real-Besetzung von "Die Schöne und das Biest" soll es Abweichungen vom Original geben, über die vor kurzem vor allem aus Russland Beschwerden laut wurden. Mit dem Nebencharakter Le Fou (Josh Gad) bringt Disney nämlich erstmals einen offenkundig homosexuellen Charakter auf die Leinwand.

Er entwickelt Gefühle für seinen Freund und Dorfschönling Gaston (Luke Evans). Was in Russland als “Schwulenpropaganda” bezeichnet wurde, ist jedoch eine durchaus tolerable Neuinterpretation des devoten und schmeichlerischen Le Fou von 1991.

Gerade um weitere moderne Kniffe wie diesen im Film zu entdecken und nostalgische Momente wie die berühmte Tanzszene neu zu erleben, sollten Disneyfans "die Schöne und das Biest" auf keinen Fall im Kino verpassen.

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