Mark Zuckerberg wehrt sich: Facebook will keine "Fake News"

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Mark Zuckerberg bereiten die

"Fake News", alternative Fakten oder postfaktisches Zeitalter: das alles sind blumige Ausdrücke dafür, dass Leute ohne Recherche Behauptungen ins Netz stellen und sie als die Wahrheit verkaufen. Spätestens seit dem in eine Schlammschlacht ausgearteten Präsidentschaftswahlkampf von Donald Trump (70) stand auch Facebook-Gründer Mark Zuckerberg (32) immer wieder in der Kritik. Würde er auf seiner Seite gar "Fake News" begrüßen, weil sie für erhöhte Klicks sorgen? Diese Gerüchte seien kompletter "Mist" und damit selbst Falschmeldungen, wie er laut der Seite "Business Insider" bei einem Vortrag vor Studenten gesagt haben soll.

"Keiner in unserer Gemeinschaft will falsche Informationen. Wir sind selbst Opfer davon und wollen es nicht auf unserer Seite", versicherte Zuckerberg den Zuhörern. Gleichzeitig versuchte er aber auch zu erklären, warum die Bekämpfung so schwierig ist: "Es ist nicht immer eindeutig, ob etwas falsch ist oder nicht. Vieles, was Menschen als Falschmeldung bezeichnen, sind in Wahrheit nur Meinungen, denen sie nicht zustimmen."

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Gleichzeitig betonte er, dass man bei Facebook sehr wohl gegen "Fake News" ankämpfen würde. "Wir haben die Verantwortung, bei der Bekämpfung zu helfen. Das tun wir, indem wir Falschmeldungen genauso behandeln, wie Spam. Die Menschen können Nachrichten als falsch melden und Dritte überprüfen dann den Sachverhalt." Mehr könne man in seinen Augen nicht machen.

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