Ein Obdachloser stand 3 Jahre an derselben Straßenecke - dann fasste sich eine Frau ein Herz

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HUBBARD
Drei Jahre lang stand ein Obdachloser an derselben Straßenecke. | Facebook
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Victor Hubbard ist es gewohnt, zu warten. Drei Jahre lang stand er an einer Straßenecke in Kemah, einer Stadt im US-Bundesstaat Texas, und wartete darauf, dass seine Mutter kommen und ihn wieder mit nach Hause nehmen würde. Aber sie kam nicht.

Die Mutter und Ehefrau Ginger Sprouse sah Hubbard jeden Tag, wenn sie aus dem Fenster sah. Bei jedem Wetter und zu jeder Uhrzeit stand er draußen und wartete. Schließlich entschied sie sich dazu, ihn anzusprechen.

Hubbard erzählte ihr seine Geschichte. Schon lange sei er arbeitslos und habe niemanden mehr, der für ihn sorgt. Seitdem seine Mutter ihn verlassen habe, leide er unter psychischen Problemen.

Sprouse war bewegt. Sie gründete eine Facebook-Seite für Hubbard, auf der sie seine traurige Geschichte erzählte. "Alle sagten immer nur, dass ‘jemand‘ da mal was machen müsste mit diesem Mann - ich habe es in die Hand genommen", schrieb sie.

Hubbard erhielt Spenden im Wert von 14.700 Dollar

Es lohnte sich. Immer mehr Menschen wurden durch die Seite auf Hubbard aufmerksam und wollten ihm helfen. Sprouse schickte ihn zum Friseur und zum Arzt.

Als das Interesse an Hubbards Schicksal stieg, gründete sie eine GoFundMe-Seite, auf der Menschen für Hubbard spenden können.

Innerhalb von nur zwei Monaten bekam Hubbard so Spenden in Höhe von 14.700 Dollar. Sogar einen Job hat der Mann mittlerweile gefunden: Er ist Koch in Sprouse‘ Restaurant.

"Sie kam einfach um die Ecke und hat mich gerettet", sagte Hubbard dem amerikanischen Fernsehsender "KHOU" über Sprouse.

In der vergangenen Woche hat Hubbard endlich seine Mutter wiedergesehen. Er habe immerhin mit ihr sprechen können. Ein neues Zuhause hat er auch gefunden: Mittlerweile wohnt er bei Ginger Sprouse.

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(lm)