Naomi Campbell: Supermodel besucht Flüchtlingskinder in Jordanien

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Naomi Campbell hat ein Flüchtlingscamp in Jordanien besucht

Viele Geschichten kursieren über Naomi Campbell als eine Diva der internationalen Modelszene. Für den guten Zweck hat sich die 46-Jährige aber nun ganz weit aus jeglicher Komfortzone herausbegeben: Campbell ist nach Jordanien gereist - genauer gesagt in das Flüchtlingscamp Za'atari. 80.000 meist syrische Flüchtlinge leben dort, davon fast 40.000 Kinder, wie die Kinderrechtsorganisation Save The Children schreibt. Im Auftrag der Kinderschützer hat Campbell auch ein paar junge Flüchtlinge persönlich getroffen.

In einem offenen Brief, den die britische "Vogue" veröffentlichte, schilderte Naomi Campbell ihre Eindrücke aus dem Camp; vor allem von der Begegnung mit einem vierjährigen syrischen Mädchen namens Yara: Die Kleine habe auf der Flucht nach Jordanien aufgehört zu sprechen und erst mit der Hilfe von Pädagogen im Camp wieder damit angefangen. "Es gibt 2,9 Millionen syrische Kinder im Alter von einem bis sechs Jahren, die nur Krieg kennen. Sie sind die Zukunft und verdienen eine Chance im Leben", schreibt das Model in seinem kleinen Essay.

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Anlass für den Besuch Campbell war der nahende sechste Jahrestag des Beginns des Syrienkriegs, wie Save The Children mitteilte. Das Model hat auch eine eigene Charity-Organisation, "Fashion For Relief" und kündigte an, die Arbeit der Kinderrechtsorganisation mit den Einnahmen eines Events im Mai zu unterstützen. Naomi Campbell erklärte, ihr Besuch in Jordanien sei auch eine inspirierende Erfahrung gewesen: Den Optimismus und die Zuversicht der Geflüchteten aus erster Hand zu erfahren, habe ihre "Bewunderung für den Geist der Menschlichkeit" erneuert, schreibt die 47-Jährige.

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