Mitschüler verraten heikles Detail über mutmaßlichen Doppelmörder Marcel H.

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Dieser Fall bewegt Menschen in ganz Deutschland. Der 19-jährige Marcel H. soll im nordrhein-westfälischen Herne zwei Menschen ermordet haben - unter anderem einen Neunjährigen. Nun haben Mitschüler des mutmaßlichen Mörders der “Bild” neue, heikle Details über Marcel H verraten.

Marcel H. soll schon immer ein Faible für Messer gehabt haben: "Er war ein Messerfreak, hat immer mit Messern rumgespielt", sagt Mitschüler Fabian R.

Ohnehin war der mutmaßliche Mörder ein Einzelgänger. "Er lief überwiegend alleine rum“, berichtet Fabian R. Gleichzeitig wurde Marcel H. von seinen Mitschülern gemobbt - wegen seiner Eigenarten.

So soll der 19-Jährige, der mehrere Suizidversuche überlebte, immer mit einer Camouflage-Weste in die Schule gekommen sein.

"Er war ein sehr kalter Typ"

Aus seiner Schulakte, die Spiegel TV vorliegt, geht hervor: Der mutmaßliche Doppelmörder soll über 200 Fehlstunden in der Schule angesammelt haben. In 27 Fällen war er nicht entschuldigt.

Der mutmaßliche Täter soll sich immer mehr in seine Fantasiewelt zurückgezogen haben.

Das verdeutlicht auch die Aussage von Gökhan A. Der ehemalige Mitschüler von Marcel H. sagte gegenüber Spiegel TV: "Er war ein sehr kalter Typ" und "in seiner eigenen Welt abgeschottet."

Mehr zum Thema: Nach Doppelmord in Herne: Marcel H. droht ein Urteil, das es so noch nie gab

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