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15 Veranstaltungen bis Monatsende: In diesen deutschen Städten planen AKP-Politiker Auftritte

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ERDOGAN
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan bei eine rWahlkampfveranstaltung | Anadolu Agency via Getty Images
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  • Die Türkei setzt im Streit um Wahlkampfauftritte von AKP-Politikern auf Konfrontation
  • Nach einem Medienbericht sind 15 weitere Veranstaltungen in Deutschland geplant

Im Streit um die umstrittenen Wahlkampf-Auftritte türkischer Politiker in Deutschland setzt die Türkei auf Provokation.

Nach Angaben der "Bild"-Zeitung hat der türkische Außenminister der Bundesregierung insgesamt 15 Auftritte türkischer Politiker in Deutschland angekündigt. Dabei soll es um Ex-Minister, Abgeordnete und Top-Funktionäre der AKP gehen.

Die meisten dieser Auftritte sollen nach "Bild"-Angaben in Nordrhein-Westfalen, Berlin, Stuttgart, Hamburg und München stattfinden.

"Verehrte Merkel, Du unterstützt Terroristen"

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan greift unterdessen jetzt auch Kanzlerin Angela Merkel persönlich an. In einem Interview des türkischen Senders A Haber bezichtigte er die Kanzlerin am Montag der Unterstützung der kurdischen Arbeiterpartei PKK.

"Verehrte Merkel, Du unterstützt Terroristen", sagte Erdogan. Deutschland gehe nicht gegen die PKK vor, obwohl es diese zur Terrororganisation erklärt habe.

"Die Bundeskanzlerin macht das nicht mit"

In Berlin bezeichnete Regierungssprecher Steffen Seibert Erdogans Vorwurf als "erkennbar abwegig".

"Die Bundeskanzlerin hat nicht die Absicht, sich am Wettlauf der Provokationen zu beteiligen. Sie macht das nicht mit", erklärte Seibert.

In der Türkei entscheiden die Wähler am 16. April in einem Referendum über die Einführung eines Präsidialsystems, das Erdogan eine noch größere Machtfülle bescheren würde. Wahlberechtigt sind auch Türken im Ausland.

Mit Material der dpa

(poc)

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