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Holi-FrĂĽhlingsfest 2017: Das will uns Google mit diesem wilden Doodle sagen

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HOLI
Farben ĂĽber Farben: das indische Fest "Holi" | Google
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  • Indien feiert das "Fest der Farben"
  • Was ihr dazu wissen solltet, erfahrt ihr hier

Sie stürmen wie ein wild gewordener Mob unaufhaltsam vorwärts. Doch statt Speere und Fackeln werfen sie Farbe: Wer am Montag auf die Suchmaschine google.de geht, sieht schemenhafte Figuren über den Bildschirm eilen.

Sie sind mit blauer, violetter und oranger Farbe beschmiert. Am Ende wirft eine der Figuren keck eine letzte Farbbombe in TĂĽrkis. Und grinst breit.

Google feiert hier nicht etwa farbwerfende Vandalen. Der Suchmaschinenbetreiber will auf Holi hinweisen. Das "Fest der Farben“ ist eine der wichtigsten Feiern in Indien und anderen Teilen des Subkontinents.

Ob arm oder reich, Mitglied der Kriegerkaste oder UnberĂĽhrbarer: An Holi sind alle auf der StraĂźe, bewerfen sich mit Farbpulver und Wasser in Rot, GrĂĽn und Gelb.

So sagt man in Indien dem Winter "Lebewohl“

Während des Festes sollen alte Streitigkeiten beigelegt und neue Beziehungen geknüpft werden, erklärt das Portal "Indien aktuell“. "Am letzten Vollmondtag des Monats Phalguna – zwischen Ende Februar und Mitte März – feiert Indien das Ende des Winters und den Beginn des Frühlings."

Ursprünglich wurde Holi als Ernte- und Fruchtbarkeitsfest begangen. Aber das Fest diene auch dazu, den Sieg des Guten über das Böse zu zelebrieren.

Gemäß "Indien aktuell“ ist das Holi nicht nur ein Fest für die Augen. Auch der Magen kommt nicht zu kurz: "Die Menschen umarmen sich an diesem Tag, wünschen sich 'Happy Holi', machen sich Geschenke und speisen opulent – und wie so oft bei Festen in Indien genießen sie dabei auch viele Süßigkeiten."

Das Holi Festival ist nichts fĂĽr Partymuffel

Natürlich könnte man nun einfach die Koffer packen und den nächsten Flug nach Delhi oder Mumbai buchen. Doch wer bereits nach wenigen Stunden Party nur noch nach Hause will, sollte in Deutschland bleiben.

Denn wie "Indien aktuell" schreibt, wird meist mindestens zwei Tage gefeiert. In einigen Gegenden, wie etwa im in nordindischen Varanasi, seien es gar bis zu zehn Tage.

"Am ersten Tag trifft man sich mit seinen Freunden und Verwandten und besprengt und bewirft sich gegenseitig mit Farbpulver oder gefärbtem Wasser. Aufgrund der bunten Gesichter und Kleidung fällt es anschließend schwer, jemanden wiederzuerkennen oder irgendwie einzuordnen.“

Wie das aussieht, zeigt etwa dieses Video.

Und die Musik zu den ersten Farbsalven gibt es hier.

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(bp)