Auswärtiges Amt verschärft seine Reisehinweise für die Türkei

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TOURISM TURKEY
Auswärtiges Amt verschärft seine Reisehinweise für die Türkei | Murad Sezer / Reuters
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  • Das Auswärtige Amt hat seine Reisehinweise für die Türkei verschärft
  • Reisende sollten sich von großen Menschenansammlungen fernhalten
  • Einigen Deutschen war zuvor ohne Grund die Einreise verweigert worden

Das Auswärtige Amt in Berlin hat seine Reisehinweise für die Türkei mit Blick auf das türkische Referendum zur Einführung eines Präsidialsystems am 16. April verschärft.

"Im Zuge des Wahlkampfes muss mit erhöhten politischen Spannungen und Protesten gerechnet werden, die sich auch gegen Deutschland richten können", heißt es in dem Zusatz vom Montag. "Hiervon können im Einzelfall auch deutsche Reisende in der Türkei betroffen sein." Ihnen werde daher empfohlen, "sich von politischen Veranstaltungen und grundsätzlich von größeren Menschenansammlungen fernzuhalten".

Einreise verweigert

Seit Anfang Februar dieses Jahres sei mehreren Deutschen ohne Angabe von Gründen an beiden Istanbuler Flughäfen die Einreise verweigert worden - ohne Angabe von Gründen. Die Betroffenen hätten nach "einer Wartezeit in Gewahrsam von mehreren Stunden" dann wieder nach Hause fliegen können.

Nach dem Eklat um geplante Wahlkampfauftritte türkischer Minister in den Niederlanden hat bereits das Außenministerium in Den Haag die offiziellen Warnhinweise verschärft. Dabei wird ausdrücklich auf die diplomatischen Spannungen mit der Türkei seit dem Wochenende verwiesen.

Die Niederlande hatten einen geplanten Auftritt des türkischen Außenministers untersagt und eine dennoch eingereiste Ministerin des Landes verwiesen.

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(bp)

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