Kristen Stewart: "Bisexuell zu sein ist überhaupt nicht verwirrend"

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Für eine Filmrolle entschied sich Kristen Stewart zur Radikalveränderung ihrer Frisur

Kristen Stewart (26, "Die Wolken von Sils Maria") hat sich nicht nur als großartige Schauspielerin einen Namen gemacht, sondern auch als Vorreiterin der LGBT-Bewegung. In einem ausführlichen Interview mit der britischen Zeitung "The Guardian" hat sie nun offen über ihr Coming Out gesprochen. "Ich möchte nicht anmaßend erscheinen, weil jeder seine eigenen Erfahrungen macht. Diese ganze Sache mit der Sexualität ist ein Graubereich. Ich versuche nur dieses Verschwommene, dieses Graue, das immer existiert hat, anzunehmen. Aber vielleicht ist es uns jetzt endlich erlaubt, darüber zu reden", erklärte sie.

Sie glaube daran, dass die Dinge sich gerade verändern. "Ich glaube zwar nicht, dass ich mein Leben anders leben würde, wenn das nicht der Fall wäre. Aber wer weiß? Jeder einzelne von uns ist Teil dieser Veränderung, deshalb sehe ich keinen Grund, warum ich mich davor scheuen sollte. Aber all diese Vorurteile, die werden verschwinden."

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"Es ist überhaupt nicht verwirrend"

Doch sie sei sich bewusst, dass dies jetzt noch nicht der Fall sei. "Die gibt es zwar immer noch und manche Leute machen immer noch schreckliche Erfahrungen", so Stewart. "Aber es ist cool, dass man nicht mehr alles konkretisieren muss. Ob man hetero, schwul oder sonst was ist. Man ist nicht verwirrt, wenn man bisexuell ist. Es ist überhaupt nicht verwirrend. Für mich ist es das komplette Gegenteil."

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