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09/03/2017 02:24 CET | Aktualisiert 09/03/2017 14:44 CET

USA und Südkorea planen Militärmanöver - China warnt vor Katastrophe

STR via Getty Images
Er provoziert mit seinen Raketentests: Nordkoreas Diktator Kim Jong Un

  • Die USA halten an ihrem Militärmanöver mit Südkorea fest

  • China forderte zuvor von den beiden Ländern, die Übung zu beenden

  • Nordkoreas Raketentests belasten zusätzlich

Die USA wollen offensichtlich an dem gemeinsamen Militärmanöver mit Südkorea festhalten - trotz der Bedenken Chinas. Beide Länder hatten Anfang des Monats inmitten erhöhter Spannungen mit Nordkorea eine mehrwöchige Übung begonnen. Die US-Regierung sei offen für Dialog, sagte Außenamtssprecher Mark Toner am Mittwoch in Washington.

Es sei aber an Nordkorea, Handlungsbereitschaft zu zeigen und die Provokationen zu unterlassen. Das gemeinsame Manöver mit Seoul sei transparent und diene ausschließlich Verteidigungszwecken.

China: Stellt die Übung ein!

Der chinesische Außenministers Wang Yi hatte die USA und Südkorea zuvor aufgefordert, die gemeinsame Übung einzustellen. Gleichzeitig appellierte er an Nordkorea, seine Atom- und Raketentests auszusetzen.

Die USA und Südkorea hatten Anfang des Monats mit der mehrwöchigen Übung begonnen. Nordkorea wirft den beiden Ländern regelmäßig vor, mit ihren Übungen einen Angriff vorzubereiten, was beide aber bestreiten.

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In New York befasste sich am Mittwoch auch der UN-Sicherheitsrat in einer von Japan und den USA einberufenen Sitzung mit Nordkoreas Raketentests. Nach Worten von Matthew Rycroft, Großbritanniens UN-Botschafter und derzeitiger Vorsitzender des höchsten UN-Gremiums, verurteilte der Rat die Tests scharf.

Sie würden zu Spannungen in der Region beitragen und die Gefahr eines Rüstungswettlaufs vergrößern. Raketenversuche unter Verwendung ballistischer Raketentechnik sind Nordkorea durch UN-Resolutionen untersagt.

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(sk)