Internationaler Frauentag: Google stellt 13 Persönlichkeiten vor - das sind sie

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Google feiert Doodle den Internationalen Frauentag | Google Doodle
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Google feiert im Doodle den Internationalen Frauentag. Die Szene, die auf der Startseite der Suchmaschine am 8. März abgebildet ist, wirkt dabei zunächst wie ein Klischee: Eine ältere Frau, vielleicht eine Oma, spricht mit einem Mädchen - und erzählt ihm ein Märchen.

Wer auf das Bild klickt, kann die Bild-Geschichte selbst ansehen. Dabei erkennen deutsche User die Protagonisten womöglich nicht immer sofort. Doch es lohnt sich, sie kennenzulernen. Es sind Persönlichkeiten aus der ganzen Welt, die sich für ihre Träume eingesetzt haben.

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13 Frauen stellt Google im Doodle vor

Hier sind diese 13 Frauen in der Reihenfolge, in der sie ein User im Google Doodle sieht:

Zu Beginn ist die US-Journalistin Ida Wells im Bild. Sie war eine Bürger- und Frauenrechtlerin, die sich für die Menschenrechte eingesetzt hat. Dabei setzte sich Ende des 19. Jahrhunderts auch speziell für die Rechte von Afroamerikanern ein und machte prominent auf die weit verbreitete Lynchjustiz gegen diese aufmerksam.

Mit ihrer Arbeit beeinflusste die Afroamerikanerin maßgeblich die Bürgerrechtsbewegung in den USA.

Für Lotfia El Nadi ging es 1933 hoch hinaus: Sie gilt als die erste weibliche Pilotin Ägyptens.

Die Künstlerin Frida Kahlo wirkte zwar auf der Erde, ihre Bilder gelten aber als etwas Besonders. Gerade ihre Selbstporträts kennt der eine oder andere. Kahlo malte sich stets mit einer zusammengewachsenen und dadurch sehr markanten Augenbraue.

Ihre selbstbewusste und freiheitsliebende Art führte dazu, dass Kahlo in Nordamerika und Europa als Galionsfigur der Frauenbewegung gilt.

Auch die nächsten Frauen waren in sehr unterschiedlichen Bereichen zuhause gewesen: Die Italienerin Lina Bo Bardi machte sich als Architektin in Brasilien einen Namen, während Olga Skorokhodova im Feld der Tauben- und Blindensprache erforschte. Auch die Südafrikanerin Miriam Makeba hat sich für die Bürgerrechte eingesetzt.

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Danach zeigt das Google Doodle drei Pionierinnen: Sally Ride zum Beispiel ist Astronautin gewesen und war auch im Weltraum. Und zwar als erste Frau. Das war 1983, erinnert die Weltraumorganisation Nasa.

Die türkische Archäologin Halet Çambel war Google zufolge die erste muslimische Frau, die bei den Olympischen Spielen antrat. 1936 kam sie nämlich als Fechterin nach Berlin.

Die weltweit erste Computer-Programmiererin war dem Google Doodle zufolge Ada Lovelace. Die Engländerin war zudem Mathematikerin und Schriftstellerin.

Rukmini Devi fällt etwas aus der Reihe: Sie ist eine bekannte indische Tänzerin und Choreographin für klassisch-indischen Tanz.

Ihr folgt die argentinische Physikerin Cecilia Grierson - die erste Frau in ihrem Land und sogar in ganz Südamerika, die ein Abschlussdiplom in Medizin erhalten hat. Sie gilt als Argentiniens Pionierin für die Gleichberechtigung Ende des 19. Jahrhunderts. Koreas erster weiblicher Anwalt und Richter heißt übrigens Lee Tai-young. Sie war zudem Aktivistin.

Am Ende lernen die User Suzanne Lenglen kennen. Sie war ein Tennis-Star aus Frankreich, der den Sport wirklich bekannt gemacht hat - und zwar vor Steffi Graf.

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Wieso wird der Internationale Frauentag gefeiert?

Am Internationalen Frauentag fordern weltweit zahlreiche Organisationen die volle soziale, wirtschaftliche, kulturelle und politische Gleichstellung von Frauen. Auf vielen Informationsveranstaltungen geht es auch um Missstände wie Gewalt gegen Mädchen und Frauen.

Der Frauentag wurde auf Anregung der deutschen Sozialdemokratin Clara Zetkin erstmals am 19. März 1911 in Deutschland und in Nachbarländern organisiert. Seit 1921 wird er jährlich am 8. März gefeiert. 1977 erkannte die UN-Generalversammlung den 8. März als Internationalen Frauentag an.

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Mit dpa-Material.

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