"Obama wartet im Schrank": Stephen King veralbert Trump mit Horror-Story

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  • Am Samstag hat US-Präsident Trump seinem Vorgänger Obama vorgeworfen, er habe ihn abhören lassen
  • Schriftsteller Stephen King machte daraus eine Horror-Story - in drei Akten
  • Eine Zusammenfassung seht ihr oben im Video

Zum Handwerk von Schriftsteller Stephen King gehört es, Menschen das Fürchten zu lehren. In seinen Horror-Romanen gelingt ihm das seit über 40 Jahren.

Jetzt hat sich King mit einer Geschichte an einen ganz besonderen Leser gewandt: US-Präsident Donald Trump. Der hatte am Samstag per Twitter seinem Vorgänger Barack Obama vorgeworfen, er habe seine Telefone abhören lassen:

"Wie tief ist Obama gesunken, dass er mein Telefon während der Wahl abhören ließ. Das ist Nixon/Watergate. Böser (oder kranker) Typ!"

Eine Steilvorlage für King. Der machte aus der skurrilen Episode eine dreiteilige Twitter-Horror-Story. Mit Trump und Obama in den Hauptrollen.

Twitter-Story in drei Akten

King begann vorsichtig, mit einem Witz: "Obama hat nicht nur Trumps Telefone angezapft, er hat ihm auch das Erdbeer-Eis aus dem Schrank gestohlen."

Im zweiten Tweet parodierte King nicht nur Trumps typischen Stil auf Twitter, sondern entwickelte einen echten Thriller:

"Obama hat Trumps Telefone PERSÖNLICH angezapft! Ging rein in einem Elektriker-Overall. Michelle stand Schmiere, als Obama die Kabel aufschnitt. Traurig!"

Im dritten Akt zeigte der Horror-Altmeister sein Können. Es folgte ein überraschender Plot-Twist:

"Trump sollte wissen, dass OBAMA DAS WEISSE HAUS NIE VERLASSEN HATTE! Er ist in seinem Schrank! ER HAT EINE SCHERE."

Oh Schreck! Ob der US-Präsident da noch gut schlafen kann?

Wollte sich King an Trump rächen?

Vielen Menschen gefiel die Geschichte. Der letzte Tweet erzielte über 150.000 Likes und würde über 55.000 Mal geteilt. Der Twitter-liebende US-Präsident hat aber bisher nicht geantwortet.

Vielleicht wollte sich King mit diesen Tweets an Trump rächen. Der US-Tageszeitung "Washington Post" hatte der Schriftsteller vor der Wahl gesagt, eine Präsidentschaft Trumps würde ihn zu Tode erschrecken.

King hat aber vor allem offenbart, wie bizarr Trumps Anschuldigungen sind. Obama selbst hätte eine Abhör-Aktion gar nicht veranlassen können, das hätte nur ein unabhängiges Gericht gekonnt.

Mehr zum Thema: Stephen King hat ein eindrückliches Bild für das, was Trump treibt

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(jg)

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