FBI: Trump soll Abhörvorwürfe gegen Obama zurücknehmen

Veröffentlicht: Aktualisiert:
JAMES COMEY
FBI Director James Comey testifies before a House Judiciary Committee hearing on "Oversight of the Federal Bureau of Investigation" on Capitol Hill in Washington, U.S., September 28, 2016. REUTERS/Joshua Roberts | Joshua Roberts / Reuters
Drucken
  • Das FBI hat eine Richtigstellung im Fall der Abhör-Anschuldigungen von Präsident Trump gefordert
  • Trump hatte seinem Vorgänger Obama unterstellt, den Trump-Tower verwanzt zu haben
  • Die US-Regierung verlangt eine Kongressuntersuchung

Nach den Abhör-Anschuldigungen von US-Präsident Donald Trump gegen seinen Vorgänger Barack Obama hat FBI-Chef James Comey Medienberichten zufolge eine Richtigstellung verlangt. Comey habe das Justizministerium aufgefordert, die Anschuldigungen öffentlich zurückzuweisen, meldete die "New York Times" am Sonntag unter Berufung auf hochrangige Regierungsbeamte.

Eine öffentliche Stellungnahme von Comey oder dem Ministerium gab es bislang nicht.

Trump bezog sich vermutlich auf rechte Medienberichte

Trump hatte Obama am Samstag auf Twitter vorgeworfen, er habe ihn vor der Wahl im Trump-Tower abhören lassen. Belege dafür gibt es nicht, vermutlich bezog sich der Präsident auf Berichte in rechtsgerichteten Medien der vergangenen Tage.

Mehr zum Thema: Verschwörungstheorie oder Ablenkungsmanöver: Was hinter Trumps Abhör-Vorwürfen steckt

Ein Sprecher Obamas wies alle Vorwürfe zurück. Trump dürfte sich mit seiner Anschuldigung auf Untersuchungen beziehen, die FBI und Geheimdienste 2016 in seinem Umfeld vorgenommen haben sollen. Angeblich sollten mögliche finanzielle Verbindungen nach Russland überprüft werden.

Ausschuss wird auch Verbindungen zu Russland beleuchten

Das Weiße Haus forderte eine Kongressuntersuchung. Die republikanischen Vorsitzenden der Geheimdienst-Ausschüsse im Senat und Repräsentantenhaus, Richard Burr und Devin Nunes, schlossen dies nicht aus.

Sein Ausschuss werde auch überprüfen, ob die US-Regierung im Rahmen der Ermittlungen gegen russische Aktivitäten im Wahlkampf Mitarbeiter von Kandidaten überwacht habe, sagte Nunes.

Jedes Kind braucht die Chance auf Bildung

Egal wo auf der Welt: Ohne Bildung haben Kinder aus armen Familien in der Regel keine Chance. Doch die ist mitunter teuer - und so vergrößert sich vielerorts das Ungleichgewicht. Dieses Problem versuchen Organisationen in aller Welt zu lösen. Wie ihr selbst aktiv werden könnt, erfahrt ihr bei unserem Kooperationspartner Betterplace..

Korrektur anregen