Dreijährige braucht dringend Behandlung: Eine Geldspende kann Kira das Leben retten

Veröffentlicht: Aktualisiert:
Drucken

Mit ihren drei Jahren ist Kira in einem Alter, in dem man eigentlich damit beginnen sollte, unbeschwert die Welt zu entdecken.

Indem man erste Freundschaften knüpft, erste Wagnisse eingeht, auf dem Spielplatz schon ein bisschen höher schaukelt als noch ein halbes Jahr zuvor, mit den anderen Kinder um die Spielsachen streitet.

mädchen

Credit: Hoffnung auf Leben e.V.

Doch Kira kann all das nicht erleben. Das kleine Mädchen leidet an einer besonders aggressiven Form von Leukämie.

Aufmerksam wurden die Eltern auf die Krankheit, als Kira im September 2016 über Ohrenschmerzen klagte. In ihrer Heimatstadt Saporischschja in der Ukraine ging die Mutter mit ihr ins Krankenhaus.

Zuerst dachten die Ärzte, das Mädchen habe lediglich eine Mittelohrentzündung.

Mit jedem Tag ging es Kira schlechter

Weitere Untersuchungen jedoch ergaben die schreckliche Diagnose: Kira hatte Krebs. Von Tag zu Tag verschlechterte sich der Zustand der Kleinen. Eine Chemotherapie zeigte keine wirkliche Verbesserung.

Die Ärzte konnten dem Mädchen nicht helfen. Nach einigen Wochen konnte Kira nicht mehr laufen, sondern nur noch im Bett liegen. Ihre Schmerzen wurden mit jedem Tag schlimmer.

kira

Credit: Hoffnung auf Leben e.V.

Der nächste Schritt sollte eine weitere Chemotherapie sein, dieses Mal höher dosiert und daher stark belastend für den kleinen Körper. Kiras Eltern fürchteten, sie werde die Behandlung nicht überstehen.

Die Mutter bat im Ausland um Hilfe

In der gleichen Klinik waren andere Kinder an derselben Chemotherapie bereits gestorben, die Kira bekommen sollte. Die Eltern suchten verzweifelt nach einer Möglichkeit, ihre Tochter - das einzige Kinder der Familie - zu retten und begannen, im Ausland um Hilfe zu bitten.

Mehr zum Thema: Ein Kind kämpft gegen den Krebs: Mutter postet berührendes Bild ihres kranken Sohns

Und die Suche war erfolgreich: Der Berliner Verein “Hoffnung auf Leben e.V.” nahm sich der Familie an. Die ehrenamtlichen Helfer holten Kira und ihre Mutter Ende Januar nach Berlin und organisierten ihnen eine Unterkunft.

Sie kontaktieren den Leiter der Kinderklinik Helios, der sich erklärte erklärte, Kira zu behandeln. Die Behandlung aber ist teuer. 80.000 Euro kostet es, Kiras Leben zu retten. Das kann sich die Familie nicht leisten. Mit Hilfe von “Hoffnung auf Leben e.V.” sammeln sie nun Spenden.

Es fehlen noch 71.500 Euro, um Kiras Leben zu retten

8500 Euro sind schon zusammengekommen. Mit dieser Summe konnte Kira in die Klinik aufgenommen werden. Es fehlen allerdings noch 71.5000 Euro, damit die Ärzte die Behandlung fortsetzen können.

Auf seiner Website bittet der Verein deshalb um Spenden für das kleine Mädchen.

Wenn ihr Kira helfen wollt, könnt ihr das entweder oder per Überweisung tun.

Hoffnung auf Leben e.V., Postbank, IBAN: DE11 1001 0010 0907 3691 03, BIC: PBNKDEFF, Verwendungszweck: Kira.

Kindern helfen

Seit Jahren schon warnen Experten, dass allein in Deutschland jedes fünfte Kind in Armut lebt. Viel schwieriger noch die Situation von Kindern in Südeuropa, Afrika oder Südasien. Wie ihr selbst aktiv werden könnt, erfahrt ihr bei unserem Kooperationspartner Betterplace.

(lp)

Korrektur anregen