16-Jähriger saß drei Jahre im gefährlichsten Gefängnis der USA – obwohl er nie verurteilt wurde

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Es war eine tragische Geschichte, der sogar das renommierte US-Magazin "New Yorker“ mehrere Seiten widmete. Im Juni 2015 nahm sich der damals 22-jährige Amerikaner Kalief Browder das Leben.

Sein Fall zeigte auf sträfliche Weise das Versagen des US-Justizsystems. Browder wurde 2010 mit 16 Jahren in der Bronx festgenommen. Angeblich hatte er einen Rucksack gestohlen, bestritt den Vorwurf aber stets.

Weil der Justizapparat in den USA so überlastet war, wurde sein Verfahren monate- und jahrelang verschleppt. Erst am 30. Mai 2013 wurde der junge Mann aus der Haft entlassen.

Diese Zwischenzeit wurde für Kalief Browder zum Albtraum. Im Video oben seht ihr die ganze Geschichte.

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(lp)

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