Stimmung gekippt? Neue Studie zeigt, wie Deutsche über Flüchtlinge denken

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2015 wird in Deutschland als das Jahr der Flüchtlingskrise in Erinnerung bleiben. Mehr als 800.000 Menschen kamen nach Deutschland.

Politiker, vor allem aus der CSU, warnten in der Folge davor, dass die Stimmung gegenüber den Neuankömmlingen kippen könnte, wenn weiter Flüchtlinge in hoher Zahl ins Land kämen. Aber ist das wirklich passiert?

Deutliche Mehrheit findet die Hilfe gut

Eine Studie des Sozialwissenschaftlichen Instituts der Evangelischen Kirche hat darauf jetzt eine Antwort gegeben. Das Ergebnis überrascht, weil es so deutlich ist.

85 Prozent der Befragten unterstützten demnach im Jahr 2016 die humanitäre Hilfe, die Deutschland an Flüchtlinge leistet. 2015 waren es 88 Prozent. 60 Prozent der Menschen glauben außerdem weiterhin, dass die Neuankömmlinge eine kulturelle Bereicherung darstellen werden. Für die Studie befragten die Forscher 6000 repräsentativ ausgewählte Deutsche.

Welche Sorgen die Deutschen mit dem Zuzug von Flüchtlingen verbinden, seht ihr oben im Video.

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