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Forscher finden heraus: Camping kann gegen eine der größten Volksleiden helfen

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CAMPING
Campen hilft gegen Schlafstörungen, sagt eine neue Studie | pixdeluxe via Getty Images
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Die einen hassen es, die anderen lieben es: Campen.

Die Befürworter des Zeltens haben jetzt ein weiteres Argument auf ihrer Seite: Campen fördert den gesunden Schlaf.

Das jedenfalls behaupten Forscher der Universität in Boulder im US-Bundesstaat Colorado in einer aktuellen Studie. Wie die Nachrichtenseite "Fast Coexist" berichtet, reicht schon eine Woche Camping, um die biologische Uhr vollständig wieder herzustellen und guten Schlaf zu ermöglichen.

Millionen Menschen leiden unter Schlafstörungen

Das soll vor allem Menschen helfen, die an Schlafstörungen leiden. Und das sind gar nicht so wenige.

Laut Studien sollen allein in Deutschland zwischen sieben und 20 Millionen Menschen darunter leiden. Sie schlafen nicht ein oder wachen nachts immer wieder auf. Die Folge: körperliche Erschöpfung.

Der Effekt, der der Studie zu Grunde liegt: ein natürlicher Tag-Nacht-Rhythmus. Er hilft, den natürlichen Schlaf wiederherzustellen. Den unterbrechen im Alltag nicht nur Stress, sondern auch das künstliche Licht in den Wohnungen oder von Computerbildschirmen, so die Forscher.

Schon ein Wochenende in der Wildnis hilft

Und sie haben noch eine gute Nachricht: Schon ein Wochenende in der Wildnis kann die biologische Uhr zu 70 Prozent wieder herstellen.

Die Forscher empfehlen im Sommer rund 14 Stunden im Hellen zu verbringen und rund zehn Stunden im Dunklen. Im Winter ist es ungefähr anders herum. Das entspricht dem natürlichen Wechsel von Tag und Nacht.

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(lk)