Diesen Hund wollen plötzlich Hunderttausende adoptieren - der Grund sagt viel über unsere Gesellschaft aus

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Das Fett am Bauch absaugen, die Lefzen straffen und dann noch ein bisschen Botox ins Gesicht - auch Hunde bleiben von dem gegenwärtigen Perfektionswahn nicht verschont. In einigen Ländern, wie zum Beispiel in den USA oder in Brasilien, gibt es bereits zahlreiche Schönheitschirurgen für Hunde.

"Ein hässlicher Hund ist ein ungeliebter Hund", behauptet der brasilianische Hunde-Schönheitschirurg Edgard Brito gegenüber des Lifestyle-Magazins "Vice". Den "Defekt", den er meistens korrigiere, seien "falsch gestellte Ohren".

Picasso ist alles andere als perfekt

Und dann gibt es da noch Hunde wie Picasso. Picasso ist alles andere als perfekt. Denn der Pitbull-Terrier-Mix kam mit einem deformierten Gesicht zur Welt. Sein Maul scheint nach links, seine Nase nach rechts zu zeigen. Eine Tierärztin versicherte, dass er vollkommen gesund sei. Trotzdem wollte niemand in Kalifornien den Hund haben. Picasso war den Menschen zu hässlich.

Also gab der Züchter den Hund an ein Tierheim ab. Dort überlegte man sogar, ihn einschläfern zu lassen. Damit ist Picasso ein trauriges Beispiel dafür, wie sehr mittlerweile auch Tiere unter dem irren Perfektionswahn leiden müssen.

Wie die Geschichte für Picasso ausgegangen ist, seht ihr im Video oben.

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(mm)

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