LIFESTYLE
02/03/2017 17:26 CET | Aktualisiert 02/03/2017 17:54 CET

Zweijähriger hat Wutanfall im Flugzeug - so unverschämt reagiert die Airline

Dass ihr Urlaub so enden würde - damit hätte eine junge Familie nicht gerechnet. Da die Airline ihr den Flug nach Hause verweigerte, saßen die Eltern samt ihrer beiden Zwillingssöhne am Flughafen fest. Ihnen wurde der Zutritt zu ihrem Flieger nach Hause untersagt, da einer der zweijährigen Jungen einen Wutanfall gehabt hatte.

Laut der Australierin Laura Kimber aus Sydney hatte ihr kleiner Sohn während des Fluges angefangen zu schreien und sich von seinem Sitz auf den Boden geworfen.

“Kurz vor Landung des Flugzeugs war Matteo, einer unserer Zwillinge einfach schon völlig übermüdet. Normalerweise hätte er um diese Zeit einen Mittagsschlaf gehalten. Er war einfach ein bißchen knatschig und bekam dann einen Wutanfall”, sagte die junge Mutter.

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Credit: Facebook/Laura Jade Kimber

Sie nahm ihren Sohn daher auf den Schoß. Bei der Landung war der Kleine bereits eingeschlafen.

Bei der Gepäckausgabe wurde die Familie von einem Mitarbeiter der Airline angesprochen. Dieser bezeichnete das Verhalten des Kleinkindes als “inakzeptabel”.

Wie Kimber der Daily Mail Australia berichtete, wurde der Familie gesagt: “Seien Sie nicht überrascht, wenn Ihnen ihr Rückflug nach Hause verweigert wird.”

Und tatsächlich: auf dem Rückflug wurde der Familie der Zugang zum Flieger verwehrt. Als Grund dafür wurde jedoch das Verhalten der Eltern angegeben.

Der Pressesprecher der Airline dementierte die Vorwürfe: Passagieren würde der Zutritt zum Flieger nicht untersagt, nur weil ein Kind sich schlecht benehme.

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Vielmehr behauptete er: “Am 22. Februar berichtete die Belegschaft von störendem Verhalten von erwachsenen Passagieren am Boarding Gate am Hamilton Island Airport. Aufgrund dieses störenden Verhaltens wurde der Reisegruppe der Zugang zum Flieger verwehrt und es wurde ihnen geraten, stattdessen den nächsten Flieger zu nehmen.”

Der Familie wurde ein Flieger an einem anderen Tag oder eine Rückerstattung des Tickets angeboten. Die Kimbers entschieden sich für eine Rückerstattung.

Auf ihre Beschwerde bei Jetstar haben sie bisher noch keine Reaktion erhalten.

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(mm)

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