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02/03/2017 20:20 CET | Aktualisiert 02/03/2017 20:23 CET

Fillon-Skandal: Ermittler durchsuchen Wohnung des französischen Präsidentschaftskandidaten

Jean-Paul Pelissier / Reuters
Fillon-Skandal: Ermittler durchsuchen Wohnung des französischen Präsidentschaftskandidaten

  • Ermittler haben die Wohnung des französischen Präsidentschaftskandidaten François Fillon durchsucht

  • Fillon ist in einen Skandal um die Anstellung seiner Frau auf Parlamentskosten verwickelt

  • Gegen ihn wird wegen Verdachts auf Scheinbeschäftigung ermittelt

Der Skandal-Wahlkampf in Frankreich geht weiter. Jetzt haben Ermittler nach übereinstimmenden Medienberichten die Wohnung des französischen Präsidentschaftskandidaten François Fillon durchsucht. Zuerst hatte die Nachrichtenagentur AFP darüber berichtet.

Der Konservative Fillon steht wegen des Verdachts der Scheinbeschäftigung seiner Frau auf Parlamentskosten unter Verdacht. Ermittler hätten sich bereits am Donnerstagvormittag in die Pariser Wohnung des Paars begeben, berichtete die Zeitung "Le Parisien" unter Berufung auf "übereinstimmende Quellen".

Fillons Umfeld bestätigt Durchsuchung

Die Durchsuchung wurde der Zeitung "Le Journal du Dimanche" aus dem Umfeld des Kandidaten bestätigt. Die Polizisten hätten mehrere Dokumente beschlagnahmt. Die französische Finanz-Staatsanwaltschaft äußerte sich auf Anfrage nicht und verwies auf die laufenden Ermittlungen.

Fillon hatte am Mittwoch bekanntgegeben, dass er für den 15. März von den Ermittlungsrichtern vorgeladen ist. Dabei droht ihm die Eröffnung eines Verfahrens.

Die Justiz ermittelt unter anderem wegen des Verdachts der Hinterziehung öffentlicher Gelder. Penelope Fillon war jahrelang als parlamentarische Mitarbeiterin für ihren Mann angestellt. Fillon weist den Vorwurf einer Scheinbeschäftigung aber zurück.

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(lp)