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01/03/2017 12:21 CET | Aktualisiert 20/07/2017 08:58 CEST

Briefe zeigen, was mit den Toten der "Titanic"-Katastrophe passierte

Viele Details des Untergangs der "Titanic" im Jahr 1912 sind immer noch rätselhaft. So zum Beispiel, was mit den Toten der Katastrophe eigentlich passierte.

Es scheint eigentlich logisch, dass die Menschen einfach im Meer blieben. Aber wie Schriftstücke zeigen, war das nicht der Fall.

Die britische Zeitung "The Daily Mail" schreibt, dass das britische Schiff "Mackay-Bennett" mit der Bergung der Leichen beauftragt wurde. Die Besatzung zog die Toten dabei aus dem Wasser.

100 Leichen wieder ins Meer geworfen

Dann passierte etwas, das auch heute noch das Zeug hat, für Empörung zu sorgen: Die Bergungsmannschaft durchsuchte die Passagiere. Wenn es Gäste der 3. Klasse waren, wurden sie wieder über Bord geworfen, um Platz für Tote aus der 1. und 2. Klasse zu schaffen. Rund 100 Leichen landeten so wieder in der eiskalten See - insgesamt wurden 334 Leichen geborgen.

Auch die Crew wurde - der Tradition der Seebestattung nach - ins Meer zurückgeworfen.

Mehr zum Thema: Alte Briefe: Ahnte dieser Titanic-Offizier schon Tage vorher das Unglück?

(sk)