Gelähmter Heimbewohner stirbt nach zu heißem Bad - jetzt ermittelt die Polizei gegen die Pflegerinnen

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BATH MAN
Gelähmter Heimbewohner verbrüht in der Badewanne - jetzt ermittelt die Polizei gegen die Pflegerinnen | PhotoAlto/Jerome Gorin via Getty Images
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  • Ein Heimbewohner in Halle ist bei einem Bad gestorben
  • Das Wasser soll zu heiß gewesen sein
  • Jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen die Pflegerinnen

Es könnte Mord gewesen sein: Ein 79-jähriger Heimbewohner aus Halle (Saale) ist in zu heißem Badewasser verbrüht. Zwei Pflegerinnen sollen den Mann während des Bads alleine gelassen haben, wie die "Mitteldeutsche Zeitung" berichtet. Jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft.

Den Pflegerinnen wird fahrlässige Tötung vorgeworfen. Sie wurden bereits entlassen.

Besonders tragisch: Der 79-Jährige konnte nicht einmal um Hilfe rufen. Denn durch die Folgen eines Schlaganfalls war er halbseitig gelähmt und kann nicht mehr sprechen.

Eine Untersuchung der Leiche soll die genaue Todesursache klären

Als die Pflegerinnen merkten, dass das Wasser zu heiß war, hätten sie ihn in Decken gewickelt und zurück in sein Bett gelegt. Dort sei er dann gestorben. An seinem Körper waren laut der Staatsanwaltschaft Halle deutliche Rötungen und Schwellungen zu sehen.

Eine Untersuchung der Leiche soll die genaue Todesursache klären. Wegen des Alters des Toten seien auch andere Todesursachen möglich. "Ein Zusammenhang mit den Verbrühungen ist aber sehr naheliegend", teilte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Halle mit.

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(cho)

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