Griechin findet 14.600 Euro an Münchner Bahnhof - und macht das einzig Richtige

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Bundespolizei
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Das eigene Portemonnaie zu verlieren ist ärgerlich. Eine ganze Tasche voll mit Bargeld liegen zu lassen, schlägt hingegen ein neues Kapitel der Vergesslichkeit auf.

Doch genau das widerfuhr nun einer Restaurantbesitzerin aus München. Als sie am Faschingsdienstag auf dem nach Heimweg war, ließ sie ihre Handtasche mit den Einnahmen ihres Restaurants auf einer Bank am Bahnhof liegen. Insgesamt befanden sich in der Tasche 14.600 Euro in bar.

Ob es am frühlingshaften Wetter oder aber der Vorfreude auf einen Faschingsumtrunk lag, dass die Frau ihre Designer-Handtasche mit dem immensen Geldbetrag vergessen hatte – man weiß es nicht.

Doch sie hatte Glück. Eine 39-jährige Griechin, die an besagtem Tag auch noch Geburtstag hatte, fand die herren- oder besser gesagt – frauenlose Damenhandtasche mit dem wertvollen Inhalt.

Doch anstatt das Geld einfach einzustecken, brachte die ehrliche Finderin das Geld samt der edlen Handtasche zur Polizei.

"Es ist nicht mein Geld"

Die schusselige Restaurantbesitzern bemerkte ihren Fauxpas erst bei ihrer Ankunft am Hauptbahnhof München und lief panisch zur Polizei. Nach einem kurzen Datenabgleich hatte die Restaurantbesitzerin ihre Tasche samt Inhalt wieder.

Überglücklich rief die Frau bei der Finderin an, bedankte sich und bot ihr einen Finderlohn an. Obwohl ihr dieser rechtlich zusteht, lehnte die Griechin dankend ab.

"In einer ähnlichen Situation würde ich mich freuen, wenn jemand mein Geld abgibt. Es ist nicht mein Geld, woher soll sich da ein Anspruch erheben, dass ich etwas bekomme?“, zitiert sie die Bundespolizei am Mittwochvormittag.

Eine Einladung zum Essen in das Restaurant der vergesslichen Gastronomin konnte sie dann aber doch nicht abschlagen.

In diesem Sinne: Jamas und Hut ab vor so viel Ehrlichkeit!

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(ame)

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