POLITIK
01/03/2017 18:06 CET | Aktualisiert 01/03/2017 18:31 CET

Irre Gender-Debatte in Chemnitz: Linken-Fraktions-Chefin fordert mehr weibliche Straßennamen

Facebook
Irre Gender-Debatte in Chemnitz: Linken-Fraktions-Chefin fordert mehr weibliche Straßennamen

Der Linken-Fraktions-Chefin in Chemnitz, Susanne Schaper, ist etwas ganz Furchtbares aufgefallen: Von 1200 Straßen in Chemnitz seien lediglich 40 nach Frauen benannt, aber 300 nach Männern, empörte sie sich gegenüber der Nachrichtenseite "Tag 24".

Hoffen wir für Frau Schaper, dass sie nicht selbst nachgezählt hat.

Jetzt soll das Rathaus mit den Chemnitzern "nach verdienstvollen weiblichen Persönlichkeiten" suchen, um neue Straßen nach ihnen benennen zu können.

Die FDP findet den Antrag lächerlich

Denn für die Linken-Fraktions-Chefin ist klar: Diese Diskriminierung sollte sich keine Frau gefallen lassen. Ein Wunder, dass sie es als Frau überhaupt noch in Chemnitz aushält. Aber vielleicht wohnt sie ja in einer Straße mit einem weiblichen Namen.

Der FDP-Kreisvorsitzende Wolfgang Meyer hat auch eine Meinung zu diesem Thema: "Für mich gehört dieser Antrag in die Kategorie: Lesen, lachen, abheften", sagte er "Tag 24". "Die Gewichtung männlicher und weiblicher Straßennamen führt gerade in einem Wahljahr nicht zur Förderung der Glaubhaftigkeit und Akzeptanz von Politik."

Am 8. März soll nun der Chemnitzer Stadtrat entscheiden. Und das ist sicherlich kein Zufall - da ist Weltfrauentag.

Pointiert und meinungsstark: Der HuffPost-WhatsApp-Newsletter

2016-07-22-1469180154-5042522-trans.png

Jedes Kind braucht die Chance auf Bildung

Egal wo auf der Welt: Ohne Bildung haben Kinder aus armen Familien in der Regel keine Chance. Doch die ist mitunter teuer - und so vergrößert sich vielerorts das Ungleichgewicht. Dieses Problem versuchen Organisationen in aller Welt zu lösen. Wie ihr selbst aktiv werden könnt, erfahrt ihr bei unserem Kooperationspartner Betterplace..

(lk)

Sponsored by Trentino