Twitter-Nutzer sollen der russischen Botschaft "Fake-News" melden - die macht sich dabei l├Ącherlich

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FAKE NEWS
So wirbt das russische Generalkonsulat in Genf f├╝r das Enth├╝llungsportal von "Fake-News" ├╝ber Russland | Twitter
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  • Um den negativen Nachrichten ├╝ber Russland etwas entgegenzusetzen, hat Moskau begonnen "Fake-News" aufzulisten
  • Die russische Botschaft in Deutschland hat dieses Angebot nun auf Twitter beworben
  • Ihr passierte dabei ein folgenreicher Tippfehler, der das Vorhaben l├Ącherlich macht

Moskau will Falschnachrichten ├╝ber Russland in den westlichen Medien blo├čstellen. So zumindest ein ambitionierter Plan. Bereits in der vergangenen Woche hatte das russische Au├čenministerium auf seiner Internetseite eine Rubrik f├╝r "Fake-News" eingerichtet.

Am Montag wollte nun auch die russische Botschaft in Deutschland auf dieses Angebot aufmerksam machen, verbunden mit einer Aufforderung: "Haben Sie auch solche Beispiele in deutschen Medien erfunden, schicken Sie uns diese einfach per Twitter oder Facebook zu!"

Auf den "herrlich ehrlichen Tippfehler" hatte zuerst der Moskau-Korrespondent Julian Hans hingewiesen.

Nicht nur der Freud'sche Fehler, auch gleich der erste eingesendete Artikel stellte die Kampagne blo├č.

Ein Twitter-Nutzer verwies n├Ąmlich auf einen Artikel des russischen-staatlichen Nachrichtenportal "Sputnik News" ├╝ber eine vermeintliche Vergewaltigung. Im Januar 2016 sorgte der Fall des M├Ądchens Lisa f├╝r Aufsehen, nachdem Au├čenminister Sergej Lawrow behauptet hatte, die Russlanddeutsche sei von Migranten in Berlin vergewaltigt worden. Der Vorwurf stellte sich allerdings rasch als falsch heraus.

Eine Woche - sechs "Fake-News"

Beispiele f├╝r "Fake-News" auf der Seite des russischen Ministeriums sind bisher Berichte ├╝ber angebliche russische Hackerangriffe im Pr├Ąsidentschaftswahlkampf in Frankreich sowie ├╝ber angebliche Pl├Ąne Russlands, den Whistleblower Edward Snowden an die USA auszuliefern.

Dazu bekommen Bilder der Artikel einen roten Stempel "Fake". Darunter steht, dass die Information nicht den Tatsachen entspreche. Gegendarstellungen wurden bislang nicht ver├Âffentlicht.

Ebenso halten sich die vermeintlichen Enth├╝llungen in Grenzen. Das Portal entlarvte in knapp einer Woche ihres Bestehens bisher nur sechs "Fake-News".

(Mit Material der dpa)

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(cho)

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