Mehr Steuergelder statt IWF: Schäuble will eigenen Währungsfonds aufbauen

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Deutschland denkt über einen eigenen Europäischen Währungsfonds nach. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble prüft bereits Optionen zur Weiterentwicklung des Euro-Rettungsfonds ESM. Müßige Diskussionen mit dem IWF könnten dann der Vergangenheit angehören.

Der IWF helfe vor allem beratend

Wolfgang Schäuble hat seit Jahren seine Mühen mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF) und dessen Chefin Christine Lagarde. Ganz besonders bei der Griechenland-Rettung. Dort sind die IWF-Kontrolleure zwar weiter mit an Bord, doch der IWF hilft vor allem beratend: Die Zeit, in der der Fonds als Krisenmanager in der Eurozone einspringt, neigt sich offenbar dem Ende zu.

Der Ausbau des ESM als Lösung?

Denn vor allem Deutschland denkt immer lauter über einen eigenen Europäischen Währungsfonds nach. Der deutsche Finanzminister prüfe bereits Optionen zur Weiterentwicklung des Euro-Rettungsfonds ESM. Wolfgang Schäuble hatte zuletzt betont, der ESM könnte zu einem Europäischen Währungsfonds ausgebaut werden. Neben der Krisenbewältigung könnte er Aufgaben etwa im Bereich der Haushaltsüberwachung der Euro-Länder übernehmen.

Welche Rolle wird der ESM also in Zukunft spielen?

Das und mehr seht Ihr oben im Video.


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