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27/02/2017 12:22 CET

Trumps Kandidat für Marineministerium lehnt Job ab

Yuri Gripas / Reuters
U.S. President Donald Trump points to the media up as he walks on the South Lawn upon his return to the White House in Washington, U.S., February 24, 2017. REUTERS/Yuri Gripas

  • Trumps Kandidat für das Marineministerium, der Geschäftsmann Philip Bilden, hat das Amt abgelehnt

  • Verteidigungsminister Mattis möchte Trump in den kommenden Tagen einen neuen Kandidaten vorschlagen

Ein weiterer Kandidat von US-Präsident Donald Trump hat einen Posten für ein Regierungsamt abgelehnt. Geschäftsmann Philip Bilden nahm sich selbst aus dem Rennen für das Amt des Marineministers.

Bilden zog seine Kandidatur unter Hinweis auf "private Gründe" und mögliche Konflikte mit Blick auf das Privatvermögen seiner Familie zurück. Das berichtete das Pentagon am Sonntagabend (Ortszeit).

Verteidigungsminister James Mattis äußerte sich "enttäuscht" über diesen Schritt, respektierte aber Bildens Entscheidung. Er wolle Präsident Trump in den kommenden Tagen einen neuen Vorschlag für die Besetzung des Postens unterbreiten. Der Marineminister ist sowohl für die Marine als auch die Marineinfanterie zuständig.

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Vierte Absage innerhalb kurzer Zeit

In den vergangenen Wochen hatten bereits zwei von Trump nominierte Kandidaten abgesagt. Der Milliardär Vincent Viola hatte seine Kandidatur für den Posten des Heeresministers zurückgezogen, ebenso wie Trumps Favorit für die Spitze des Arbeitsministeriums, Andy Puzder.

Vor wenigen Tagen lehnte Admiral Bob Harward den ihm angebotenen Posten des Sicherheitsberaters im Weißen Haus ab. Das Amt war freigeworden, nachdem Trumps Wunschkandidat, der Ex-General Michael Flynn, zurücktrat. Er hatte falsche Angaben über ein Gespräch mit einem russischen Diplomaten gemacht.

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